> <

AKTUELLES

Völlige Sorglosigkeit und unerschütterliche Zuversicht sind die Basis eines glücklichen Lebens.

 
 
 
 
Gewidmet allen, die Harmonie und Ausgeglichenheit suchen -

die Grundlage für inneren Frieden, Mitgefühl für sich selbst und andere

und die Aktivierung unseres vollen Potentials der Freude und der Liebe.
N A M A S T E

YOGA-Zentrum Mühlhausen

BarfußTempel – Bonatstr. 46
+++ 0152 2756 3821 +++
info@yoga-muehlhausen.de

Herbstferien vom 07. bis 11. Oktober

Der nächste Kurs in Gelassenheit & Selbstliebe beginnt im Januar.
Das genaue Datum teile ich demnächst mit.

ÄNDERUNG Kurs-Zeiten am Mittwoch !!!
18.00 + 20.00 entfallen
NEUE ZEIT  19.00 UHR  !!!

Der unruhige Geist braucht klare Führung, Disziplin und liebevolle Zuwendung.   Buddha

Bei dem Begriff Yoga denken ja die meisten nur an Körperhaltungen, die Asanas oder an Entspannung. Doch beides sind nur kleine Teile des Yoga.
Tatsächlich ist Yoga eine sehr umfassende philosophische und psychologische Lehre, deren Ziele Erkenntnis, innere Ruhe und Frieden sowie heitere Gelassenheit sind.

Wesen und Inhalte der 6 großen YogaWege sind im Folgenden beschrieben.
Daran anschließend finden Sie die Kurse in Gelassenheit und
Selbstliebe.
Zum Ablauf dieser Kurse schauen Sie bitte bei “Seminare/Workshops”!

 

Hatha-Yoga

Alles ist Bewegung
HathaYoga … kraftvoll, geradlinig, maskulin !

In der westlichen Welt ist Hatha-Yoga der bekannteste und am weitesten verbreitete Weg des Yoga. Wenn das Wort Yoga fällt, denkt fast jeder sofort an die zum Teil akrobatisch anmutenden Körperstellungen, die sogenannten Asanas. Tatsächlich gilt Hatha-Yoga als Yoga der Körperbeherrschung und die Körperübungen stehen dabei ganz klar im Mittelpunkt. Doch ähnlich wie beim Kundalini-Yoga umfasst auch der Hatha-Yoga viel mehr und ist letztlich die körperliche Ausprägung der 4 geistig-philosophischen Yoga-Wege Jnana, Karma, Bhakti und Raja.
Der Begriff leitet sich ab von den beiden Sanskritworten “Ha” und “Tha” für Sonne und Mond, kombiniert mit Yoga, dem Begriff für Einheit und Harmonie. Damit ist kurz und knapp das Ziel des Hatha-Yoga beschrieben: Die Harmonisierung der beiden Grundenergien unseres Körpers, der Sonnen- und Mondenergie sowie der Beruhigung der Gedanken im eigenen Geist.
Die Hatha-Yoga-Praxis besänftigt unsere widerstreitenden Gedanken.
Dass das auch mit Mühen verbunden sein kann, deutet die Übersetzung von “Hatha” an: Es bedeutet Anstrengung, Bemühen – im Streben nach einem selbstverantwortlichen und selbstbestimmten Leben, welches zu tiefer innerer Gelassenheit und letztlich zu innerem und äußerem Frieden führt.
Die Mittel um dieses Ziel zu erreichen sind Körperübungen: Dazu gehören Atemübungen / Pranayama, Entspannungsübungen, Meditationen, Körperstellungen / Asanas und andere.
Alles zusammen führt zu einer zunehmend bewussteren Körperwahrnehmung und Verständnis des eigenen Körpers, sodass im Außen immer stärkerer Einklang mit der Intuition und dem Gefühl im Inneren entsteht.
Je ausgeprägter diese Harmonie wird, desto weniger innere Unruhe entsteht, desto größer ist die Gelassenheit.
Da Körper und Psyche eng verbunden sind, sind die Körperübungen des Hatha-Yogas auch immer eine Arbeit am Geist.
Dies bestätigen inzwischen auch die modernen Neurowissenschaften, was bedeutet, dass der Hatha-Yoga mehr und mehr auch als Heilmethode (weiterlesen bei Yogatherapie) anerkannt wird.

In unseren Kursen kannst du den traditionellen, maskulinen und kraftvollen Hahta-Yoga (die Yang-Aspekte) erlernen und schon nach wenigen Praxiserfahrungen spüren, wie dein Körper an Vitalität gewinnt, sich Gedanken beruhigen und Gefühle harmonisieren.
Ebenso fließen Yin-Yoga (Yin-Aspekte) in unsere Praxis ein. Dies sind die ruhigen, tendenziell passiven Anteile, welche hauptsächlich im Sitzen oder Liegen praktiziert werden. Im Yin-Yoga geht es darum, in die Asanas hinein zu entspannen und den Atem frei fließen zu lassen, um zu innerer Ruhe zu kommen und unterschwellige Spannungen in den Organen, Muskelpartien und Faszien zu lösen.
So entsteht der notwendige Ausgleich zwischen kraftvoller, anspannender Hatha(Yang)-Praxis und entspannender, lösender Yin-Praxis. (Kräftigung und Mobilisierung zugleich)

Ein Kurs in Gelassenheit – Kapitel 3 – Selbstliebe –

Ein Kurs um den Mut zu finden, du selbst zu sein.

Freiheit ist zuerst eine Entscheidung und in der Folge eine innere Haltung. Sie erfordert unsere Bereitschaft, uns von allen Erwartungen und Zwängen zu trennen, die wir uns selbst auferlegt haben und uns so anzunehmen, wie wir sind.
Buddha nannte diesen Zustand Moksha – Freiheit von allem, was abhängig macht.
Was bleibt ist die reine Essenz der Freude.
Wir können als soziale Wesen nicht immer tun, was wir wollen. Aber wir sollten immer wollen, was wir tun.
Wir tun so viel für andere, passen uns an, nehmen uns zurück, gehen Kompromisse ein. Natürlich ist es wichtig, auf die Bedürfnisse unserer Mitmenschen zu achten. Doch für unser eigenes Wachstum ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir auch für unsere eigenen Interessen und Ideale eintreten.
Die höchste Form des Glücks ist erreicht, wenn du bereit bist, der zu sein, der du bist !!!

Ein Kurs in Gelassenheit – Kapitel 3 – Selbstliebe –
besteht aus 10 Lektionen und findet einmal wöchentlich an 10 aufeinander folgenden Wochen statt.
Eine Lektion entspricht 90 Minuten

Die einzelnen Themen :

– Wie finde ich mein Urvertrauen ?
– Was bedeutet authentisch sein ?
– Was lässt die Persönlichkeit reifen ?
– Wann und wie bin ich ehrlich zu mir selbst ?
– Was genau bedeutet Selbstliebe ? Was bedeutet Aufopferung?
– über Dankbarkeit und Demut
– die Energie der Bewusstwerdung
– die Einheit von Herz und Verstand
– keine Angst vor Konflikten
– der einfache Weg zum authentischen Selbst

Eine kleine Anekdote:
Ein junger Mann suchte einen Zen-Meister auf, um ihn zu fragen, wie lange es dauern würde, bis er Befreiung erlangt. Vielleicht zehn Jahre antwortete der Meister. Der junge Mann wollte nun wissen, wie lange es dauert, wenn er sich ganz besonders anstrengt, worauf der Meister sagte, dann vielleicht zwanzig Jahre. Ich will aber so schnell wie möglich ans Ziel gelangen und bin bereit, wirklich jede Härte auf mich zu nehmen, erwiderte der junge Mann, worauf der Meister antwortete, dass es dann wohl vierzig Jahre dauern würde.

Freiheit finden wir nicht im Außen. Sind wir innerlich vollkommen frei, können wir den Lauf der Dinge so akzeptieren, wie er eben ist. Wir hören auf, etwas beschleunigen zu wollen, sind befreit von blindem Ehrgeiz. Wir sind ! Doch nur die Wenigsten von uns wissen um ihre wahre Größe, kennen ihre Potentiale und leben ihr authentisches Selbst und können das Geschenk ihrer inneren Freiheit wahrhaft schätzen.
Die meisten Menschen sind eingebunden in ein Sein voller Anhaftungen, voller vermeintlicher Verpflichtungen. Den größten Teil des Tages agieren wir nicht, sondern reagieren auf das, was geschieht. Und das bedeutet, dass wir unbewusst und selten achtsam handeln.
Jemand lobt uns – wir lächeln und freuen uns. Jemand kritisiert oder beleidigt uns – und wir werden wütend oder traurig. Beides zeigt, dass wir anderen erlauben, unsere “Knöpfe zu drücken”. Wir machen uns selbst zu einer Marionette, weil wir abhängig sind von der Bestätigung und Wertschätzung unserer Umwelt.
Unser Gefängnis ist die Vergangenheit, an der wir anhaften. Jene schmerzlichen Erinnerungen, die uns verfolgen, die Dramen in die wir uns verstrickt haben und vor allem die Reue über verpasste Chancen, die uns so quält. Sie alle haben uns fest im Griff, hindern uns daran weiterzugehen. Denn sie alle ketten uns an eine Zeit, die nicht mehr existiert und führen dazu, dass wir Entscheidungen treffen, die nur wenig mit unserem heutigen Jetzt zu tun haben. Doch wie lösen wir uns von dem, was uns festzuhalten scheint ? Wie werden wir frei, um unsere Visionen leben zu können? Nun, es ist an uns selbst, befriedigende Antworten auf diese Fragen zu finden.
Wahre Freiheit verleiht Flügel, schenkt uns den Mut, wir selbst zu sein, ohne dramatische Altlasten, einfach im Bewusstsein dessen, wer wir sind. Es ist verständlich, dass es oft schwer fällt, über unsere Filter, das gesammelte Wissen, Glaubenssätze, Überzeugungen, Konventionen, Gewohnheiten und Glauben, hinauszublicken. Immerhin haben wir viele Jahre gebraucht, dies in unterschiedlichem Maß zu formen und zu festigen und irgendwie fühlen wir uns sicher damit. Aber alles, woran wir anhaften, was wir bewusst oder unbewusst festhalten, wird unsere künftigen Erfahrungen prägen und die Wahrnehmung all dessen, was sich jenseits unseres Vokabulars abspielt, stark einengen.
Aber können wir uns wirklich auf unser gesammeltes Wissen verlassen???
Ist es nicht vielmehr so, dass wir unser gesamtes Potential nur dann entfalten können, wenn wir unseren Blickwinkel immer wieder ändern und uns hinauswagen ins Unbekannte???
Kant sagte dazu, dass Intelligenz schließlich auch bedeutet, seine Sichtweisen und Standpunkte regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.
Je stärker Anhaftung, Begehren und Ablehnung sind, desto getrübter ist die Wahrnehmung. Anstatt uns selbst so anzunehmen, wie wir in diesem Augenblick sind, finden sich die Meisten von uns in ihrer gegenwärtigen Form inakzeptabel oder irgendwie nicht richtig. Wir glauben, dass wir bestimmten Anforderungen und Erwartungen entsprechen müssen, um unsere eigene Liebe zu verdienen. Und mehr noch, wir erschaffen ein komplexes System aus Belohnungen und Strafen, dessen einziger Zweck es ist, uns immer wieder vor Augen zu führen, dass wir nicht gut genug sind. Jedoch werden wir unseren eigenen Ansprüchen niemals genügen können, wenn wir uns nicht von den Fesseln der Vergangenheit und unseren Konditionierungen lösen. Dazu braucht es zuerst ein klares Bekenntnis zu uns selbst, so wie wir sind und nicht zu einer Version, die wir glauben, sein zu müssen. Es braucht unser bewusst werden des Selbst und des Ego. Löse dich von der Anhaftung, die dir vorgaugelt, du müsstest irgendeinem Bild der Vollkommenheit entsprechen, um glücklich zu sein !!!
Es geht darum zu erkennen, dass diese Erwartungen lediglich Ausdruck von Vereinbarungen sind, jedoch nicht der Ausdruck unserer wahren Natur. Nehmen wir unsere Selbstbewertungen erst einmal wahr, können wir auch Freiheit zurück erlangen, indem wir uns dazu entscheiden, das alte System aus Belohnung und Strafe, welches uns aufgebürdet wurde, zu transzendieren, um wahre Selbstakzeptanz zu erreichen.
Wir haben immer eine Wahl und darin liegt die Kraft, wir können uns in jedem Moment neu entscheiden !!!
Du kannst so bleiben, wie du bist. Aber wenn du es wirklich willst, kannst du dich auch verändern.
Authentische Liebe ist wohl die größte Motivation, um uns von unseren Anhaftungen zu befreien. Wenn wir uns selbst bedingungslos annehmen, können wir uns verändern, wenn wir das wollen. Geht es darum, gesünder zu leben, können wir uns bewusster ernähren, das Bewegungsverhalten ändern oder Auszeiten nehmen. Dabei geht es aber niemals um ein MUSS oder das FORDERN bestimmter Ergebnisse. Wir treffen eine bewusste Entscheidung nur für uns selbst. Falls wir auf unserem Weg einmal ins Straucheln kommen, ist dies kein Problem. Ist es ein echtes Herzensprojekt, stehen wir einfach auf und machen weiter.
Wir haben jeder Zeit die Möglichkeit, uns von allen Vorgaben, die ein unrealistisches Selbstbild kreieren, zu befreien, indem wie uns bewusst machen, dass wir NEIN sagen dürfen. Es ist unser Geburtsrecht, Grenzen zu setzen und glücklich zu sein, unseren eigenen Weg zu gehen und frei zu sein!!! Es ist nichts, was wir uns erst durch Leistung verdienen müssten!!! Damit einher geht natürlich auch die Verpflichtung, auch die Rechte der Anderen zu respektieren.
Die Liebe zu uns selbst ist eine Grundvoraussetzung für ein Leben in Freiheit und die Liebe zu anderen Menschen, allen fühlenden Wesen und der gesamten Natur.

Respektiere deine Emotionen, aber glaube nicht, dass alles wahr ist, was du fühlst !!!
Emotionen sind etwas Reales. Liebe, Freude, Eifersucht, Angst, Wut oder Sorge existieren. Mit positiven Gefühlen haben wir meist kein Problem, doch die negativen würden wir am liebsten unterdrücken, verstecken oder ignorieren. Doch dann erzeugen sie kraftvolle Wirkungen im Unterbewusstsein und gewinnen Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln. Daher ist es sehr wichtig, all unsere Gefühle zu respektieren, achtsam anzuschauen und gegebenenfalls zu transformieren. Energie kann nicht verloren gehen, sie wandelt sich um und somit haben wir die Möglichkeit, die Energie unserer Gefühle zu wandeln. Dabei ist es allerdings entscheidend, dass wir verstehen, dass das was die Emotionen bewirkt, möglicherweise gar nicht real ist. Denn es sind unsere eigenen Gedanken, welche dies steuern und diese können auf Vermutungen, Befürchtungen, Fehlinformationen, Verzerrungen, Illusionen oder Interpretationen basieren.
Somit sind Emotionen immer Ausdruck von uns selbst, völlig unabhängig von den Auslösern. Viele unserer Reaktionen scheinen wie automatisch von bestimmten Menschen oder Umständen verursacht zu werden, doch wenn wir ganz ehrlich mit uns selbst sind, haben wir die Freiheit zu wählen, wie wir auf die Dinge im Außen reagieren wollen, die uns scheinbar widerfahren.
Indem wir Emotionen annehmen, achtsam hinterfragen, können wir sie als Werkzeuge zur Transformation nutzen. Denn sie offenbaren uns, welche alten Muster, Vereinbarungen, Glaubenssätze, Konditionierungen und Konventionen unter der Oberfläche verbergen. Gefühle weisen auf unsere Anhaftungen hin und können somit sehr hilfreich sein, uns von diesen Anhaftungen zu lösen. Dabei entscheiden wir völlig frei, welche wir akzeptieren und von welchen wir uns trennen.

Alle Pläne und Ziele sind immer auf die Zukunft ausgerichtet. Sehnsüchtig warten wir auf die Erfüllung unserer Träume, denn vielleicht verheißt das Morgen die Stunden des Glücks, wir müssen nur noch etwas durchhalten, dann endlich sind wir frei …
Doch dieser Tag wird niemals kommen, denn die Zukunft kann die Freiheit nicht bringen. Sie ist lediglich ein Trostpflaster, eine Durchhalteparole, ein Instrument des Ego. Freiheit gibt es nur HIER und JETZT. Verschieben wir sie auf einen Tag X bleiben wir gefangen, denn die Gegenwart ist die einzige Realität !!!
Es erfordert nur die Erkenntnis, dass wir immer zur rechten Zeit am rechten Ort sind und eine einfache, bewusste Entscheidung, um frei zu sein.
Es geht nicht darum, die Dinge, die uns nicht glücklich machen, allmählich loszulassen. Aus einer Sklaverei kann man sich nicht langsam befreien. Entweder hat man es verstanden und ist frei, oder man tut nur so, als hätte man es verstanden. Allein durch das Verstehen, was Freiheit ist, sind wir frei. Es ist keine Frage der Zeit oder eines allmählichen Prozesses !!! Freiheit ist eine bewusste Entscheidung !!! Während uns äußere Freiheit jederzeit genommen werden kann, bleibt innere Freiheit so lange bestehen, wie wir es wollen. Die innere Freiheit kann uns niemand rauben. Es gibt kein größeres Geschenk, welches wir uns selbst machen können, als die Freiheit, unser eigenes Leben zu führen, uns selbst auszudrücken und glücklich zu sein. Unglücklich sind wir nur, weil wir nicht wissen, dass wir glücklich sind.

Wenn wir unser Ego als erschaffenes, falsches Selbstbild erkennen und uns entscheiden, frei zu sein, entdecken wir unser authentisches Selbst und den harmonischen Zustand, in dem ein Mensch vollkommen frei ist von Erwartungen und Zwängen, die er sich irgendwann selbst auferlegt hat. Buddha nannte diesen Zustand ” Moksha”, Freiheit von allem, was abhängig macht und somit falsch ist.
Normalerweise reagieren entsprechend unserer Konditionierungen, welche auch bewirken können, dass Menschen in Krisen gelassen bleiben können, doch hat dies nichts mit Bewusstheit zu tun, sondern ist Erziehung, ist Konditionierung und damit das Gegenteil von Freiheit. Ohne Konventionen und Konditionierungen sind wir unberechenbar, sprengen die Muster, sind frei.
Wenn du einfach achtsam bist, wenn du bereit bist, auf das Leben zu antworten und ohne feste Vorstellungen, ohne Vorurteile, ohne Pläne dem zu folgen, was im Augenblick geschieht, wirst du echt und authentisch. Ein freier Mensch richtet sein Verhalten nicht an irgendwelchen Autoritäten aus, sondern ist seine eigene Autorität. Tauchen neue Situationen oder Herausforderungen auf, kann der authentische Mensch mit seinem gesamten Wesen darauf antworten. Nicht einmal er selbst weiß genau, wie er darauf reagieren wird. Eine in Freiheit getroffene Antwort geht immer mit Verantwortung einher. Authentizität und Freiheit haben ihre eigene Disziplin. Dies hat nichts mit Gesetz- oder Zügellosigkeit zu tun, denn Bewusstheit bringt uns dazu, unsere eigene Wahrheit zu leben ohne anderen zu schaden !!!
Glück gewinnen – Leid vermeiden …. das ist das Prinzip.

Ein paar Tipps:
Wut ist angestaute Energie, die in Fluss kommt.
Wut ist eine enorme Kraft, die sehr zerstörerisch wirken kann, wenn wir kein Ventil für sie finden und sie gegen uns selbst richten. Meist lässt sie sich auf eine Situation zurückführen, in der wir uns als Person nicht wertgeschätzt oder angegriffen gefühlt haben. Konventionell gilt es als unangemessen, Wut auszuleben und die wenigsten Menschen können mit Wutausbrüchen sinnvoll umgehen. Jedoch ist es sehr wichtig, diese Energien in geeignete Bahnen zu lenken. Das kann zum einen durch Bewegung gelingen, bestimmte Arbeiten, Sport oder Yoga, vielleicht auch durch das Einschlagen auf ein Kissen oder einen Boxsack. Und nachdem wir angestaute Energie in Bewegung umgewandelt haben, können wir, falls noch nötig, ein klärendes Gespräch suchen.
Freiheit bedeutet, Gefühle zuzulassen, auszuleben und nutzbar zu machen !!!

Erwartungen erzeugen Abhängigkeiten
Wenn wir etwas von einem anderen Menschen erwarten, machen wir uns abhängig von seinem Verhalten. Oftmals werden wir dann enttäuscht, weil der Andere etwas tut, was uns nicht gefällt oder weil er unsere Erwartungen und Bedürfnisse nicht erfüllt. Aber wir schwächen nicht nur uns selbst, wir schränken auch die Freiheit unserer Mitmenschen ein, wenn diese versuchen, unseren Erwartungen gerecht zu werden. Wenn wir jedoch uns selbst und anderen einfach erlauben, authentisch und echt zu sein, befreien wir uns von diesen Abhängigkeiten.

Bist du bereit, dich weiterzuentwickeln ?
Jeden Tag werden wir mit kleineren oder größeren Aufgaben konfrontiert, die unsere Angstmuster aktivieren. Angst ist ein Gegenspieler der Freiheit ! Angst will uns dazu bewegen, den Rückzug anzutreten, anstatt uns den anstehenden Herausforderungen zu stellen. Folgen wir diesem Impuls, verhindert das natürlich die persönliche Weiterentwicklung. Überwinden wir jedoch die Furcht und stellen uns der Aufgabe, gewinnen wir Kraft und Selbstvertrauen, denn hinter jeder Herausforderung steht die Frage, bist du bereit, zu wachsen und frei zu sein ???

Selbstmitleid macht klein.
Jede Form von Selbstmitleid raubt uns Kraft. Wir beschränken uns selbst darauf zu leiden, anstatt bewusst etwas zu tun, was die Situation verbessern würde. Dabei haben wir immer eine Wahl, wie wir auf die Dinge reagieren. Nehmen wir den Schmerz an, sei er körperlich oder seelisch, lernen wir uns selbst besser kennen und können uns weiterentwickeln. Wir lernen zu verstehen, was uns wirklich weh tut und erkennen, welche Handlungen angemessen sind.

Kompromisse sind keine echten Lösungen
Wenn wir nicht kraftvoll für unsere Überzeugungen eintreten und keine klaren Entscheidungen treffen können, bleibt uns meist nichts anderes übrig, als Kompromisse zu schließen. Das Problem dabei ist nur, dass diese uns auf Dauer schwächen, denn zu viele Kompromisse hindern uns daran, unsere eigenen Potentiale voll auszuschöpfen. Außerdem erzeugen sie das Gefühl, auf etwas verzichten oder zurückstecken zu müssen. Im Gegensatz dazu bringt uns jede selbstbewusst getroffene Entscheidung zurück in unsere Kraft und ins Vertrauen.

Anpassung behindert dein Wachstum.
Natürlich stoßen wir auf weniger Widerstand, wenn wir stets zuvorkommend und nett sind. Doch wenn wir uns zu sehr anpassen, zahlen wir dafür einen hohen Preis. Denn dann folgen wir nicht unseren eigenen Idealen, leben nicht unsere Träume, sondern richten unsere Gedanken und Handlungen danach aus, ob sie anderen gefallen und akzeptiert werden. Das bedeutet, wir nutzen nicht vertrauensvoll all unsere eigenen Möglichkeiten, Talente und Ressourcen. Das wiederum schwächt uns energetisch, macht anfällig für eine Vielzahl an Stressfolgeerkrankungen. Wollen wir frei sein, müssen wir klare Grenzen setzen und zu unseren Gefühlen stehen !!! Gegebenenfalls müssen wir bereit sein, auch gegen den Strom zu schwimmen.

Raja-Yoga

Alles ist Geist
Der Königsweg zur Gelassenheit

Der psychologischste aller Yogawege ist Raja-Yoga, auch Yoga der Psyche und der Meditation genannt. Er nimmt vieles von dem vorweg, was heutzutage in der angewandten Psychologie, Verhaltenstherapie, lösungsorientierten Psychotherapie oder auch im Coaching als moderne Methoden gilt. Gerade seine Hinweise zu mehr Gelassenheit sind auch für Menschen, die sonst nichts mit Yoga am Hut haben, leicht nachzuvollziehen und anzuwenden.
Das Sanskrit-Wort RAJA bedeutet KÖNIG und YOGA bedeutet EINHEIT, VEREINIGUNG, HARMONIE.
Raja-Yoga ist also der königliche Weg des Yoga, und zwar in dem Sinne, dass wir lernen, unseren Geist zu beherrschen.
Für mich ist Raja-Yoga der KÖNIGSWEG ZUR GELASSENHEIT.
Da Gelassenheit nicht gleich Gelassenheit ist, sondern je nach Konstitution und Temperament für jeden Menschen durchaus etwas anderes bedeuten kann, gehen wir in unseren Kursen auf die unterschiedlichen Konstitutionen, wie sie aus dem Ayurveda oder der Psychographie bekannt sind, ein. Denn alles, was wir an Tipps, Übungen und Hinweisen geben, ist natürlich viel wirkungsvoller, wenn es zielgerichtet mit Blick auf die eigenen Anlagen eingesetzt wird. Sonst verschwenden vielleicht Powertypen Zeit und Energie, um stoisch ruhig zu werden. Dabei würden sie ständig gegen die eigene Natur arbeiten, könnten aber diese Energie an anderer Stelle viel sinnvoller einsetzen.
Im Raja-Yoga geht es darum, im Einklang mit dem eigenen Temperament, der eigenen Konstitution engagierte Gelassenheit zu erreichen. Dieser Yoga der Geisteskontrolle ist kein Yoga-Weg, der euch schnell die vollständige Herrschaft über den Geist geben wird. Das ist ein häufiger Irrtum. Viele Menschen probieren das Jahre oder Jahrzehnte, um festzustellen, dass die Fortschritte gar nicht so groß sind. Raja-Yoga ist stattdessen der geschickte Umgang mit dem Geist, mit der Psyche, mit dem Gemüt, also mit unseren inneren Werkzeugen. Raja-Yoga ist die Koordinierung der eigenen Fähigkeiten.
Ähnlich wie eine Führungspersönlichkeit mit ihren Mitarbeitern umgeht, so lernt der Raja-Yogi, mit seinen inneren Fähigkeiten, welche sich vor allem im Unbewussten verbergen, möglichst geschickt umzugehen und sich selbst, seinen Intellekt, Vernunft und Urteilskraft als Steuerungsinstanz zu etablieren. So kann er seine inneren Anteile aus dem Unterbewusstsein ins bewusste Fühlen und Denken bringen. Das ist die Chance, sich von Identifikationen, dem Ego zu lösen und das eigene Selbst, sein wahres Wesen zu erkennen.
Dabei ist die Psyche mit all ihren Facetten das Königreich, über welches wir weise als Raja, als König, herrschen sollten. Das bedeutet: Es soll allen im Königreich gut gehen, die Fähigkeiten aller werden koordiniert und sollen weiterentwickelt werden. Außerdem soll sich das Königreich im Ganzen weiterentwickeln und in friedlicher Harmonie mit seinen Nachbarn leben.
Diese vielen Aufgaben kann jedoch kein König allein bewältigen, denn das Reich der Psyche ist groß, sodass wir nicht jederzeit überall die Kontrolle haben können. Wir sind dabei auf die Hilfe unserer inneren Fähigkeiten, unserer einzelnen Anteile, nennen wir sie Minister, angewiesen. Ein wichtiger Unterschied des Königreiches Psyche zu einem realem Königreich ist, dass wir keinem Minister kündigen oder ihn entlassen können. Wir müssen sie alle behalten, mit ihnen leben und umgehen lernen. Gute und effektive Wege auch mit schwierigen Ministern umzugehen, zeigen wir euch in unseren Kursen. Dabei gilt: Jeder Minister meint es gut. Leider wird das nicht immer sofort deutlich, weil sich mancher Minister ungeschickt bemerkbar macht.
Die meisten Menschen sind nicht wirklich König in ihrem Reich, sondern Spielbälle des Chaos aus widerstreitenden Gedanken, Zweifeln, Ängsten, Sorgen, Begehren, Ablehnung und Widerständen welche im Inneren herrschen. Raja-Yoga möchte uns lehren, wie wir in diesem Chaos wieder König werden können.
Wie das praktisch funktioniert könnt ihr in unseren Kursen erfahren. Die eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen und nur aus ihr lernt der Mensch nachhaltig.

 

Jnana-Yoga

Alles ist Bewusstsein

Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist nach dem Tod? Was ist vor der Geburt? Was ist das Ziel des Lebens? Was ist die Welt? Was ist Gott? Was ist wirklich? Was ist unwirklich? Was ist Glück?
Das sind die zentralen Fragen, denen sich der Jnana-Yoga widmet. Es sind die Urfragen der Menschheit, die Fragen, die uns Menschen beschäftigen, seit es uns gibt.
Jnana heißt Wissen und deshalb wird dieser Yoga-Weg auch oft Yoga des Wissens genannt. Aber tatsächlich geht es beim Jnana-Yoga nicht nur um reine Philosophie oder intellektuelle Erkenntnis. Es geht um Erfahrung!!! Denn all diese Urfragen sind letztlich nicht komplett und allein mit dem Verstand zu durchdringen. Aber sie sind in der Meditation erfahrbar. Sich beispielsweise mit der Frage nach dem Glück oder dem Ziel des Lebens intellektuell auseinanderzusetzen ist faszinierend, aber es tatsächlich zu spüren hat eine ganz andere Qualität. Das ist wiederum die Voraussetzung zur Erkenntnis des eigenen Selbst und der höchsten Wahrheit … und darum geht es im Jnana-Yoga.
Wer bin ich? Subjekt oder Objekt? Erkenne dein Selbst und sei frei ! So kurz und präzise kann man die Grundlage des Jnana-Yoga zusammenfassen. Diese auf den ersten Blick so einfache Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt bewusst zu treffen, ist ein wichtiger Schritt zu mehr Gelassenheit, denn sie zeigt uns, an welchen Stellen wir uns zu sehr mit etwas oder mit jemandem identifizieren, also den inneren Abstand dazu verlieren. Wenn wir aus unserer Gelassenheit fallen, ist fast immer eine zu starke Identifikation der Grund.
So können die Überlegungen – Ich bin nicht das Objekt – Es ist mir nur zeitweise anvertraut – eine große Hilfe in Richtung Gelassenheit sein. Denn wir leben in einer sehr materiell orientierten Welt, in der sich viele Menschen sehr stark mit ihrem Besitz identifizieren und sogar ihren Selbstwert daraus ziehen. Wer sich davon lösen kann, nach einer bestimmten Automarke zu streben, nur das angesagteste neue Handy oder bestimmte Markenklamotten zu haben, hat einfach weniger Stress und bringt dadurch mehr Ruhe ins Leben.
Natürlich haben wir nicht nur mit Gegenständen Identifikationen sondern auch mit Menschen, Beziehungen, mit Rollen oder auch unseren Gefühlen. Tatsächlich finden sich Identifikationen auf allen Ebenen unseres Alltags, wenn wir nur genau hinschauen.
Besonders prägend für unser Leben und oft sehr nachteilig für unsere Gelassenheit ist die Identifikation mit anderen Menschen. Und zwar vor allem mit jenen, die uns besonders am Herzen liegen und nahe stehen: Kind, Mutter, Vater, Freunde und Lebenspartner. Bei manchen Menschen ist die Identifikation so stark, dass sie sogar ihr ganzes Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit und Selbstvertrauen aus diesen Beziehungen ziehen. Gibt es dann Schwierigkeiten im Zwischenmenschlichen, ist auch das Selbstbewusstsein am Boden.
Wer es schafft, sich aus diesen Identifikationen zu lösen, tut nicht nur sich selbst sondern auch den Anderen einen großen Gefallen: Beide Seiten profitieren von mehr Gelassenheit und können ihr Inneres, ihr wahres Wesen leichter entfalten.
Ein Beispiel: Du bist nicht dein Kind !!!
Hängt dein Glück davon ab, dass sich kein Kind möglicht genau deinen Vorstellungen entsprechend entwickelt und verhält ? Dann identifizierst du dich sehr stark mit deinem Kind. Oder hängt dein Glück nur davon ab, dass dein Kind glücklich ist und seinen eigenen Charakter entfaltet, auch wenn er so gar nicht deinen Vorstellungen und Erwartungen entspricht ? Das wäre vermutlich die ideale Eltern-Kind-Beziehung. Eine identifikationsfreie Beziehung zu unseren Kindern ist natürlich krank, schließlich tragen wir Verantwortung, bis sie erwachsen sind. Das Glück der Eltern hängt also bis zu einem gewissen Grad auch vom Glück der Kinder ab.
Jedoch identifizieren sich manche Eltern so stark mit ihren Kindern, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ängste auf ihre Kinder übertragen und ihnen durch zu starke Führung, Kontrolle und Fürsorge die Möglichkeit nehmen, sich als eigenständige und selbstbestimmte Persönlichkeit zu entfalten.
Sich solcher gefühlsmäßiger Verbindung oder Verschmelzung im Detail bewusst zu werden, ist ein erster Schritt, sich aus maßloser Identifikation zu lösen und gelassener zu leben. Mach dir klar: Du bist nicht dein Kind! Du kannst und sollst Anteil an der Entwicklung und am Glück deines Kindes haben, ihm helfen, ein eigenständiger und selbstbestimmter Mensch zu werden, verbunden aber nicht verschmolzen !!! Dann fallen auch später das Loslassen und die Unabhängigkeit nicht so schwer.

Du ahnst vielleicht, dass es ein langer Prozess ist, sich aus seinen Identifikationen zu lösen, um gelassener zu leben. Unsere Kurse wollen und können dir dabei helfen, zunächst übermäßige Identifikationen und Verschmelzungen zu erkennen und in der Folge auch zu lösen.

Karma-Yoga

Alles Leben ist Schule

Wörtlich übersetzt heißt Karma “Handlung”. Deshalb wird der Karma-Yoga auch Yoga der Handlung genannt. Dabei umfasst das Wort Karma nicht nur die Handlung selbst, sondern auch die Folgen der Handlung. Deshalb wird Karma auch das Gesetz von Ursache und Wirkung genannt. Nach diesem Gesetz ist alles, was wir jetzt tun, die Ursache für eine zukünftige Wirkung, und alles, was jetzt geschieht, ist die Wirkung eines früheren Tuns.
So kompliziert und mystisch wie es klingt, ist es aber gar nicht: Du liest jetzt diesen Artikel. Das ist zum Teil die Wirkung meines früheren Tuns, nämlich diesen Artikel zu schreiben. Was das Lesen bei dir auslöst, kann ich nicht wissen. Vielleicht findest du, dass alles, was du hier liest Quatsch ist und verlässt meine Seite. Die Folgen kannst du dir selbst ausmalen. Vielleicht probierst du aber auch einiges von dem aus, was du auf meiner Seite lesen kannst, oder du besuchst einen unserer Yoga-Kurse und wirst in der Folge etwas gelassener. So oder so: Du kannst nur durch dein jetziges Handeln die Zukunft beeinflussen.

Wenn du die Gesetze des Karmas verstehst, kannst du dem Schicksal gegenüber gelassen sein. Schicksal ist das, was uns als Lektion geschickt worden ist, damit wir innerlich wachsen und uns weiterentwickeln. Schicksal ist also eine Chance und das Leben ist eine Schule. Dabei gehören Karma und Reinkarnation gedanklich eng zusammen. (Selbst wenn du nicht an Reinkarnation glaubst, kann dir Karma-Yoga zu mehr Gelassenheit verhelfen, wenn Du es einfach als Arbeitshypothese annimmst.) Das Karma bestimmt die Abläufe der unzähligen verschiedenen Leben, die wir haben.
Karma ist wie ein Lehrplan: Im Verlauf aller unserer Leben müssen wir jede wichtige menschliche Erfahrung machen. Genau wie bei einem Schulkind, welches nicht gerne rechnet, aber trotzdem den ganzen Mathematiklehrplan mit den anderen Schülern durcharbeiten muss, nützt die Frage “warum ich?” nichts. Es gibt Aufgaben, die nicht schön sind, uns keinen Spaß machen, uns sogar leiden lassen. Trotzdem müssen wir sie bewältigen, weil sie zum menschlichen Dasein dazugehören.

Ausweichen bringt nichts! … und Jammern hilft auch nicht! Das Ziel unseres Lebens ist die Verwirklichung des Selbst, die Erfahrung von allumfassendem Bewusstsein und Glückseligkeit, die Erleuchtung. Der Weg dahin ist unser Schicksal mit unseren Lernaufgaben. Wie müssen nicht jede Lektion sofort annehmen, aber langfristig bringt ausweichen nichts, denn die Aufgaben kommen später wieder. Es ist wie eine Wiederholungsprüfung in der Schule, wenn jemand bei der normalen Klassenarbeit nicht teilgenommen hat.
Ausweichen kann auch dazu führen, dass die Aufgabe schwieriger wird: Wer etwa bei einem Beziehungskonflikt das klärende Gespräch scheut, muss vielleicht später damit leben, dass die Beziehung zerbricht.
Lebst du dagegen sehr bewusst uns achtsam, wirst du auf vielen Ebenen lernen und wachsen und schneller dein Lebensziel erreichen.
Jeder von uns steht immer wieder vor Entscheidungen, die ihm nicht leicht fallen. Das Grübeln und Hin- und Herschwanken zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten bringt uns nicht nur aus der Gelassenheit, sondern manchmal sogar um den Schlaf. Karma-Yoga kann in dieser Situation weiterhelfen, denn Entscheidungsfindung ist eines der Hauptthemen in der Bhagavad Gita, einer der wichtigsten Yogaschriften. Krishna empfiehlt darin folgende Schritte:
1. Betrachte deine Situation und alles, was für die Entscheidung wichtig ist.
2. Was bedeutet das für deine Lernaufgabe?
3. Wie kannst Du daran wachsen? Welche Fähigkeiten kannst du darin entwickeln?
4. Wie kannst du dadurch Gutes bewirken? Denn im Zweifel gilt immer der Grundsatz: Nicht verletzen ist das höchste Gebot.
5. Wie kannst du deine Fähigkeiten optimal einsetzen?
6. Was sagen dein Herz und dein Bauchgefühl dazu? Gebete und Meditationen können helfen das herauszufinden.
7. Dann entscheide Dich, bezweifle die Entscheidung niemals und vertraue dem Universum.

Wenn du dich nach bestem Wissen und Gewissen entscheidest, ist eine falsche Entscheidung nicht möglich. Wenn du dir dessen bewusst bist, kannst du auch mit schwierigen Entscheidungen gelassen umgehen.
In unseren Karma-Yoga-Kursen erfährst du die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung in deinen Alltag.

 

Ein Kurs in Gelassenheit Kapitel 1 und 2

Der Gelassene nutzt seine Chancen besser als der Getriebene.
Gelassenheit versus Stress

Anhaltender Stress verbunden mit innerer Unruhe, Schlaf- und Konzentrationsstörungen ist inzwischen anerkannter Weise eine Hauptursache für Erschöpfung, Leistungsabfall, Krankheit und Arbeitsausfall.
Damit ist Stress auch ein echter Wirtschaftsfaktor sowohl für den betroffenen Einzelnen als auch für Unternehmen.
Anhaltender Stress ist das Verbrennen von Ressourcen, ist ein Sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen.
Doch viele Menschen scheuen schon die äußere Ruhe, weil dann die innere Unruhe unerträglich wird.
Dennoch sind innere Ruhe, Zufriedenheit und Gelassenheit Zustände, welche du selbst kreieren kannst.
Vielleicht mit Hilfe dieses Kurses …
Hier findest Du buddhistische und yogische Empfehlungen für den Umgang mit Stress und Erschöpfung.

Ein Kurs in Gelassenheit – Kapitel 1 Wege des Yoga – und Kapitel 2 Weg der Mitte – mit je 8 Lektionen –
Eine Lektion entspricht einer Veranstaltung von 90 Minuten
Die einzelne Themen:

– Ziele und Nutzen des Kurses + Gelassenheit versus Stress
– was bedeutet Gelassenheit ? + Gelassenheit versus Gleichgültigkeit
– warum sind wir so verschieden ? + sich selbst und andere besser verstehen
– Routinen, Rituale, Glaubenssätze, Aberglaube, Konventionen und Konditionierungen
– KarmaYoga + Ursache und Wirkung
– JnanaYoga + Anhaftungen und Identifikationen
– RajaYoga + mein EGO und ICH
– Kleshas, die Ursachen für innere Unruhe + leidvolle Geisteszustände
– Hilfe bedarf der Bitte darum + Selbstliebe vs Aufopferung
– Fülle deine Tage mit Leben, nicht das Leben mit Tagen + über Lust und Genuss
– die “ja – aber – Taktik” + wie wir flexibel bleiben
– welche Meditation und welche Atemtechnik oder Achtsamkeitsübung passt zu mir ?
– mein Körper als Freund und Partner
 Eigensinn macht Spaß+ der einfache Weg zu innerer Ruhe und heiterer Gelassenheit

Ein Kurs in Gelassenheit führt die 3 Wege KarmaYoga, JnanaYoga und RajaYoga sowie lösungsorientierte Psychotherapie und Energiemedizin zusammen, lehrt Meditation, Achtsamkeit, Atemtechnik und zeigt alltagspraktikable Übungen, um die Gedanken zu beruhigen und Gelassenheit zu erreichen.
Während HathaYoga die Asanas (Körperübungen) in den Mittelpunkt stellt, geht es im Kurs in Gelassenheit darum, die eigenen inneren Anteile, geistigen Haltungen und das eigene Selbstbild (Ego) zu erkennen und gegebenenfalls zu verändern.
Unser Verstand, unser Geist, arbeitet wie ein Auge. Er nimmt alles “draußen” wahr, ohne sich selbst sehen zu können und so ist jede Erfahrung von einem grundlegenden Gefühl der Trennung unterlegt. Das Auge braucht einen Spiegel, um sich selbst sehen zu können. Der Spiegel für den Geist ist seine Umgebung und was er aussendet, kehrt zu ihm zurück. Getreu der alten Sprichworte: Wer Wind sät, wird Sturm ernten … oder: Wie du in den Wald hinein rufst, so schallt es wieder heraus.
Unser Verhalten und unsere Gefühle werden durch unsere Gedanken bestimmt. Wir fühlen und tun, was wir denken… und wo ein Gedanke ist, kann zeitgleich kein anderer Gedanke sein.
Die Kontrolle und das Beherrschen seiner eigenen Gedanken ist daher wohl die höchste Fähigkeit, die ein Mensch erlangen kann. Und wer diese Fähigkeit besitzt, ist so glücklich, wie er sein möchte.
Der Dalai Lama sagt: “Ich denke, der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.” Wir dürfen uns alles wünschen. Doch sobald wir etwas begehren oder fordern, öffnen wir das Tor zum Leiden, denn wir erzeugen dann eine Anhaftung an ein Ergebnis und geht das Ganze dann nicht so aus, wie wir es uns vorstellen, sind wir enttäuscht, traurig, frustriert oder wütend. Je mehr Leidenschaft und Ehrgeiz dabei im Spiel sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir ein Drama daraus machen.
Anders ist dies bei Wünschen: Sie können in Erfüllung gehen und wir freuen uns darüber. Oder sie gehen auch nicht in Erfüllung und dann wenden wir uns eben anderen Dingen zu. Beides hat keinen Einfluss auf den Seelenfrieden.
Weder Einseitigkeit noch extremes Verhalten führen zu einem glücklichen Leben. Es ist vielmehr der Weg in der Mitte, der uns Glück finden lässt. Und das hängt nicht von einem Menschen oder einer bestimmten Sache ab. Unglück und auch Süchte haben genau darin ihren Ursprung: Wir glauben, etwas unbedingt haben zu müssen und machen uns davon abhängig. Je flexibler wir bleiben, desto gelassener und glücklicher werden wir sein.
Jeder sollte selbst und achtsam herausfinden, was ihn mit Freude erfüllt. Bei welchen Tätigkeiten fühlst du dich wohl? Mit wem bist du gern zusammen? An welchen Dingen kannst du dich erfreuen? Ist das, was du besitzt, mehr Lust oder Last??? Bist du davon überzeugt, etwas Gutes zu verdienen, oder zweifelst du an deinem Selbstwert??? Welches sind die Fakten??? Was ist deine Wahrheit???
Was bleibt, wenn wir darauf verzichten, ständig unsere Geschichte zu erzählen und Dramen zu inszenieren???
Es ist eine Entscheidung zur Bewusstwerdung, die das Leben verwandelt. Wenn wir die Realität erkennen wollen, sollten wir unser EGO, das von uns entworfene Selbstbild, loslassen. Dazu können wir uns achtsam beobachten. Was ändert sich bei mir unter bestimmten Bedingungen? Wann bin ich authentisch? Wann bin ich wahrhaftig? Wovor habe ich Angst? Wann handle ich gegen meine Überzeugungen? Wann bin ich fremdbestimmt? Hinter dem EGO verbirgt sich das universelle Potenzial. Sobald wir nicht mehr durch Ängste, Konventionen und Selbstkonzepte eingeengt sind, können wir all unsere Potentiale voll entfalten. Die Schwierigkeit besteht nur darin, dass wir uns all zu oft an unsere ICH-Illusion klammern und uns selbst blockieren.
Tägliche Meditation ist hilfreich, um unseren ständig hin und her springenden “Affengeist” zu beruhigen und zu beobachten, wie die Gedanken kommen und gehen und festzustellen, dass sie keinerlei Macht über uns haben, solange wir sie nicht festhalten oder an ihnen hängen bleiben. Loslassen ist der Schlüssel zum Glück, öffnet uns den Weg ins Zentrum des Seins, dorthin wo wir Seelenfrieden finden.
Wie oft sagen wir uns an einem einzigen Tag, ich bin fröhlich, bin traurig, bin wütend, bin frustriert, habe Angst, mache mir Sorgen? Ständig ändert sich unser Zustand, oft innerhalb weniger Minuten. Das ist der “Affengeist”, ist unsere Egonatur. Aber wenn wir in der Gedankenspirale von Emotionen wie Zorn, Ärger und Sorgen verharren, kommen wir aus dem Gleichgewicht. Wenn wir zur Wurzel solcher Zustände vordringen wollen, sollten wir uns fragen, warum lassen wir uns von bestimmten Menschen oder Dingen aus der Balance bringen? Warum nehmen wir uns in solchen Momenten so wichtig? Was fehlt uns wirklich? Welche alten Muster laufen gerade ab? Die Analyse dessen, was gerade geschieht, holt dann die Aufmerksamkeit zurück vom Außen zum Innen und es wird leichter den Behauptungen des Egos weniger oder gar keine Beachtung zu schenken.
Meine Religion ist die Freundlichkeit, sagt der Dalai Lama. Und tatsächlich erlangen wir innere Freiheit, wenn wir lernen zu lieben, uns selbst und andere. Und Liebe ist bedingungslos!!! Zumindest können wir freundlich und mitfühlend sein. Ein sinnvoller Anfang ist es, sich selbst und anderen bewusst nicht zu schaden. Im zweiten Schritt geht es dann darum, uneigennützig Gutes zu tun. Auch den scheinbaren Widersachern!
Natürlich dürfen, ja sollten wir uns wehren, uns schützen, Grenzen setzen. Jedoch bitte alles mit ruhigem Geist und Mitgefühl für jene verwirrten Wesen um uns herum, die sich gerade durch ihr Verhalten selbst schaden und karmische Schuld auf sich laden.

NAMASTE

Kundalini-Yoga

Alles ist Energie

Das Sanskrit-Wort Kundalini bedeute “die Aufgerollte” und symbolisiert die schlafende Schlange. Sie wiederum steht für die Energie in uns, welche erweckt werden soll, damit wir unsere Talente, Fähigkeiten und Spiritualität – all unsere verborgenen Kräfte – voll entfalten und leben, um letztlich zur Erleuchtung zu gelangen. Denn der normale Mensch kennt und nutzt nur einen kleinen Bruchteil seines Potenzials an Fähigkeiten. Jene Menschen, die ihre Kundalini-Energie erweckt haben und dadurch herausragen aus der breiten Masse, nennen wir Genie. Doch die Anlage zum Genie steckt in jedem von uns – wir nutzen sie nur nicht.
Im Kundalini-Yoga spielt deshalb Prana, die Lebensenergie, die Hauptrolle. Entsprechend gelten alle Gemütszustände nur als unterschiedliche Manifestation von Prana und können durch eine gezielte Steuerung der Energie beeinflusst werden. Der Kundalini-Yoga bietet dazu spezielle Techniken. Trotzdem ist der Kundalini-Yoga beileibe keine reine Methode, sondern er ist auf geistig-philosophischer Ebene eng mit den anderen Yoga-Wegen verwoben. Wenn du dich beispielsweise fragst: Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist der Sinn des Lebens? … dann stellst du dir damit nicht nur die Grundfragen des Jnana-Yoga, es ist auch ein Zeichen, dass deine Kundalini-Energie bereits erwacht.
Natürlich ist es evolutionär auch so eingerichtet, dass unser Körper instinktiv eine große Menge Energie zur Verfügung stellen kann – im Kampf oder Flucht Prozess (siehe auch bei Bedeutung von Stress) – oder wenn jemand in der Nähe “FEUER” ruft – Egal was du grad gemacht hast, wie müde oder kraftlos du bist, in der Bedrohung, der realem Gefahr, bist du wie elektrisiert und jede Faser des Körpers ist sofort wach und bereit zu handeln. Denn das Gehirn erkennt lebensbedrohliche Gefahr und veranlasst den Körper, maximale Energie bereitzustellen, die sich in der Psyche als Angst oder auch Ärger/Wut äußert und zum Handeln zwingt. Diese uralte Mechanismus hat ganz entscheidend zum Überleben der Menschheit beigetragen.
Leider funktioniert dieser Mechanismus aber auch in ganz alltäglichen Situationen. Reale Lebensbedrohung ist (Gott sei dank) in unserer heutigen Umgebung ein selten auftretendes Phänomen. Somit kann es sein, dass wir die alten, lebensrettenden Prozesse unbewusst aktivieren, selbst wenn es mit nichten eine echte Bedrohung gibt, wenn trotz mehrmaliger Aufforderung das Kinderzimmer noch immer nicht aufgeräumt ist, wenn alle anderen Verkehrsteilnehmer idiotisch fahren, nur wir nicht, wenn die Waage schon wieder mehr anzeigt, wenn es an deiner Supermarktkasse am langsamsten geht …. hier finden sich schier unendlich Beispiele und wir alle kennen einige aus eigener Erfahrung.
Da der reale Kampf ums Überleben nicht notwendig ist, transformieren wir solche Energien in Ängste, Wut, Ärger, Sorge, Abgrenzung. Dies weist uns auf ein zu hohes und gleichzeitig unruhiges Energieniveau hin, welches mit passenden Kundalini-Übungen gesenkt und zur Harmonie gebracht werden kann.
Dagegen kann ein zu niedriges Energieniveau zu traurigen oder depressiven Gemütszuständen führen, aber auch zu Angst und Reizbarkeit. In diesen Fällen helfen Kundalini-Übungen zur Steigerung von Prana.
Wenn du weißt, wie du die unruhigen Energien in deinem Inneren steuern kannst, findest du schnell zur Gelassenheit zurück.
Hilfreiche Transformationen z.B. bei Wut, Traurigkeit oder Lampenfieber kannst du in unseren Kursen kennenlernen.

Bhakti-Yoga

Alles ist göttlich

Gott, göttliche Mutter, höhere Intelligenz, höheres Selbst, göttliche Wirklichkeit, Gottvater, Jesus, Allah, Krishna, Durga, Buddha, Jehova, Manitu, universale Energie – das sind nur einige Namen für höhere Wirklichkeit, die uns führt. Für mich und meine Überlegungen zur Gelassenheit ist es nicht bedeutsam, wie jemand seine höhere Wirklichkeit nennt. Der Einfachheit halber bleibe ich bei dem Begriff Gott, meine damit aber auch alle anderen Ausprägungen und Vorstellungen.
Klar scheint: Wer an Gott glaubt, hat es etwas leichter im Leben, denn er hat damit eine Richtschnur, an der er sich orientieren kann. Im Bhakti-Yoga, auch Yoga der Hingabe und des Herzens genannt, bringt der Yogi alles Gott dar, und zwar einem liebenden Gott !!! Es gibt keinen zürnenden, strafenden oder rachsüchtigen Gott im Yoga.
Im Bhakti-Yoga, wie auch im Buddhismus wirkt Gott, die universale Energie durch alles, und alles, was ist, kommt aus Gott, kommt aus universaler Energie, alles steht mit allem im Zusammenhang. Die Umgebung, die Menschen um uns herum sind nicht bösartig und verhindern unser Glück, sondern Gott schickt uns, oder aus den universalen Zusammenhängen entstehen, Lernaufgaben. So wie dies auf uns wirkt, wirken wir auf die Umgebung, auf die Welt. Selbst wenn wir etwas tun, was uns hinterher ein schlechtes Gewissen bereitet, so hat es Funktion im universalen Zusammenhang, im göttlichen Sinn.
In der Bhagavad Gita heißt es: Bringe alles Gott dar, egal ob du es für gut oder weniger gut befindest! Wenn du alles Gott darbringst, dann wird Gott alles zurechtrücken, du brauchst dir keine Sorgen zu machen, Gott wird alle deine scheinbaren Fehler beseitigen. Es gibt also keinen Grund für schlechtes Gewissen oder um sich schuldig zu fühlen. Die Hingabe zu Gott, das Urvertrauen in universale Energie löst das rein menschliche Problem von Schuld und Sühne.
Regelmäßige Gebete, Rezitieren von Mantren oder auch gemeinschaftliches Singen/ musizieren ( KIRTAN ) fördern die Verbindung und das Vertrauen in höhere als die Sinnes-wahrnehmbare Wirklichkeit. Dabei bleibt es vollkommen dir überlassen, wie du betest, mit Gott sprichst oder dich als Teil des Großen Ganzen erkennst.

In unseren Bhakti-Yoga-Kursen zeigen wir dir Wege, durch Kirtan-Gesänge und musikalisch geführte Yoga-Stunden Gotteserfahrung zu erleben oder universale Energie zu spüren.

WordPress Lightbox Plugin