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Ein Kurs in Gelassenheit Kapitel 1 und 2

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Der Gelassene nutzt seine Chancen besser als der Getriebene.
Gelassenheit versus Stress

Anhaltender Stress verbunden mit innerer Unruhe, Schlaf- und Konzentrationsstörungen ist inzwischen anerkannter Weise eine Hauptursache für Erschöpfung, Leistungsabfall, Krankheit und Arbeitsausfall.
Damit ist Stress auch ein echter Wirtschaftsfaktor sowohl für den betroffenen Einzelnen als auch für Unternehmen.
Anhaltender Stress ist das Verbrennen von Ressourcen, ist ein Sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen.
Doch viele Menschen scheuen schon die äußere Ruhe, weil dann die innere Unruhe unerträglich wird.
Dennoch sind innere Ruhe, Zufriedenheit und Gelassenheit Zustände, welche du selbst kreieren kannst.
Vielleicht mit Hilfe dieses Kurses …
Hier findest Du buddhistische und yogische Empfehlungen für den Umgang mit Stress und Erschöpfung.

Ein Kurs in Gelassenheit – Kapitel 1 Wege des Yoga – und Kapitel 2 Weg der Mitte – mit je 8 Lektionen –
Eine Lektion entspricht einer Veranstaltung von 90 Minuten
Die einzelne Themen:

– Ziele und Nutzen des Kurses + Gelassenheit versus Stress
– was bedeutet Gelassenheit ? + Gelassenheit versus Gleichgültigkeit
– warum sind wir so verschieden ? + sich selbst und andere besser verstehen
– Routinen, Rituale, Glaubenssätze, Aberglaube, Konventionen und Konditionierungen
– KarmaYoga + Ursache und Wirkung
– JnanaYoga + Anhaftungen und Identifikationen
– RajaYoga + mein EGO und ICH
– Kleshas, die Ursachen für innere Unruhe + leidvolle Geisteszustände
– Hilfe bedarf der Bitte darum + Selbstliebe vs Aufopferung
– Fülle deine Tage mit Leben, nicht das Leben mit Tagen + über Lust und Genuss
– die “ja – aber – Taktik” + wie wir flexibel bleiben
– welche Meditation und welche Atemtechnik oder Achtsamkeitsübung passt zu mir ?
– mein Körper als Freund und Partner
 Eigensinn macht Spaß+ der einfache Weg zu innerer Ruhe und heiterer Gelassenheit

Ein Kurs in Gelassenheit führt die 3 Wege KarmaYoga, JnanaYoga und RajaYoga sowie lösungsorientierte Psychotherapie und Energiemedizin zusammen, lehrt Meditation, Achtsamkeit, Atemtechnik und zeigt alltagspraktikable Übungen, um die Gedanken zu beruhigen und Gelassenheit zu erreichen.
Während HathaYoga die Asanas (Körperübungen) in den Mittelpunkt stellt, geht es im Kurs in Gelassenheit darum, die eigenen inneren Anteile, geistigen Haltungen und das eigene Selbstbild (Ego) zu erkennen und gegebenenfalls zu verändern.
Unser Verstand, unser Geist, arbeitet wie ein Auge. Er nimmt alles “draußen” wahr, ohne sich selbst sehen zu können und so ist jede Erfahrung von einem grundlegenden Gefühl der Trennung unterlegt. Das Auge braucht einen Spiegel, um sich selbst sehen zu können. Der Spiegel für den Geist ist seine Umgebung und was er aussendet, kehrt zu ihm zurück. Getreu der alten Sprichworte: Wer Wind sät, wird Sturm ernten … oder: Wie du in den Wald hinein rufst, so schallt es wieder heraus.
Unser Verhalten und unsere Gefühle werden durch unsere Gedanken bestimmt. Wir fühlen und tun, was wir denken… und wo ein Gedanke ist, kann zeitgleich kein anderer Gedanke sein.
Die Kontrolle und das Beherrschen seiner eigenen Gedanken ist daher wohl die höchste Fähigkeit, die ein Mensch erlangen kann. Und wer diese Fähigkeit besitzt, ist so glücklich, wie er sein möchte.
Der Dalai Lama sagt: “Ich denke, der Sinn des Lebens besteht darin, glücklich zu sein.” Wir dürfen uns alles wünschen. Doch sobald wir etwas begehren oder fordern, öffnen wir das Tor zum Leiden, denn wir erzeugen dann eine Anhaftung an ein Ergebnis und geht das Ganze dann nicht so aus, wie wir es uns vorstellen, sind wir enttäuscht, traurig, frustriert oder wütend. Je mehr Leidenschaft und Ehrgeiz dabei im Spiel sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir ein Drama daraus machen.
Anders ist dies bei Wünschen: Sie können in Erfüllung gehen und wir freuen uns darüber. Oder sie gehen auch nicht in Erfüllung und dann wenden wir uns eben anderen Dingen zu. Beides hat keinen Einfluss auf den Seelenfrieden.
Weder Einseitigkeit noch extremes Verhalten führen zu einem glücklichen Leben. Es ist vielmehr der Weg in der Mitte, der uns Glück finden lässt. Und das hängt nicht von einem Menschen oder einer bestimmten Sache ab. Unglück und auch Süchte haben genau darin ihren Ursprung: Wir glauben, etwas unbedingt haben zu müssen und machen uns davon abhängig. Je flexibler wir bleiben, desto gelassener und glücklicher werden wir sein.
Jeder sollte selbst und achtsam herausfinden, was ihn mit Freude erfüllt. Bei welchen Tätigkeiten fühlst du dich wohl? Mit wem bist du gern zusammen? An welchen Dingen kannst du dich erfreuen? Ist das, was du besitzt, mehr Lust oder Last??? Bist du davon überzeugt, etwas Gutes zu verdienen, oder zweifelst du an deinem Selbstwert??? Welches sind die Fakten??? Was ist deine Wahrheit???
Was bleibt, wenn wir darauf verzichten, ständig unsere Geschichte zu erzählen und Dramen zu inszenieren???
Es ist eine Entscheidung zur Bewusstwerdung, die das Leben verwandelt. Wenn wir die Realität erkennen wollen, sollten wir unser EGO, das von uns entworfene Selbstbild, loslassen. Dazu können wir uns achtsam beobachten. Was ändert sich bei mir unter bestimmten Bedingungen? Wann bin ich authentisch? Wann bin ich wahrhaftig? Wovor habe ich Angst? Wann handle ich gegen meine Überzeugungen? Wann bin ich fremdbestimmt? Hinter dem EGO verbirgt sich das universelle Potenzial. Sobald wir nicht mehr durch Ängste, Konventionen und Selbstkonzepte eingeengt sind, können wir all unsere Potentiale voll entfalten. Die Schwierigkeit besteht nur darin, dass wir uns all zu oft an unsere ICH-Illusion klammern und uns selbst blockieren.
Tägliche Meditation ist hilfreich, um unseren ständig hin und her springenden “Affengeist” zu beruhigen und zu beobachten, wie die Gedanken kommen und gehen und festzustellen, dass sie keinerlei Macht über uns haben, solange wir sie nicht festhalten oder an ihnen hängen bleiben. Loslassen ist der Schlüssel zum Glück, öffnet uns den Weg ins Zentrum des Seins, dorthin wo wir Seelenfrieden finden.
Wie oft sagen wir uns an einem einzigen Tag, ich bin fröhlich, bin traurig, bin wütend, bin frustriert, habe Angst, mache mir Sorgen? Ständig ändert sich unser Zustand, oft innerhalb weniger Minuten. Das ist der “Affengeist”, ist unsere Egonatur. Aber wenn wir in der Gedankenspirale von Emotionen wie Zorn, Ärger und Sorgen verharren, kommen wir aus dem Gleichgewicht. Wenn wir zur Wurzel solcher Zustände vordringen wollen, sollten wir uns fragen, warum lassen wir uns von bestimmten Menschen oder Dingen aus der Balance bringen? Warum nehmen wir uns in solchen Momenten so wichtig? Was fehlt uns wirklich? Welche alten Muster laufen gerade ab? Die Analyse dessen, was gerade geschieht, holt dann die Aufmerksamkeit zurück vom Außen zum Innen und es wird leichter den Behauptungen des Egos weniger oder gar keine Beachtung zu schenken.
Meine Religion ist die Freundlichkeit, sagt der Dalai Lama. Und tatsächlich erlangen wir innere Freiheit, wenn wir lernen zu lieben, uns selbst und andere. Und Liebe ist bedingungslos!!! Zumindest können wir freundlich und mitfühlend sein. Ein sinnvoller Anfang ist es, sich selbst und anderen bewusst nicht zu schaden. Im zweiten Schritt geht es dann darum, uneigennützig Gutes zu tun. Auch den scheinbaren Widersachern!
Natürlich dürfen, ja sollten wir uns wehren, uns schützen, Grenzen setzen. Jedoch bitte alles mit ruhigem Geist und Mitgefühl für jene verwirrten Wesen um uns herum, die sich gerade durch ihr Verhalten selbst schaden und karmische Schuld auf sich laden.

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