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Hatha-Yoga

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Alles ist Bewegung
HathaYoga … kraftvoll, geradlinig, maskulin !

In der westlichen Welt ist Hatha-Yoga der bekannteste und am weitesten verbreitete Weg des Yoga. Wenn das Wort Yoga fällt, denkt fast jeder sofort an die zum Teil akrobatisch anmutenden Körperstellungen, die sogenannten Asanas. Tatsächlich gilt Hatha-Yoga als Yoga der Körperbeherrschung und die Körperübungen stehen dabei ganz klar im Mittelpunkt. Doch ähnlich wie beim Kundalini-Yoga umfasst auch der Hatha-Yoga viel mehr und ist letztlich die körperliche Ausprägung der 4 geistig-philosophischen Yoga-Wege Jnana, Karma, Bhakti und Raja.
Der Begriff leitet sich ab von den beiden Sanskritworten “Ha” und “Tha” für Sonne und Mond, kombiniert mit Yoga, dem Begriff für Einheit und Harmonie. Damit ist kurz und knapp das Ziel des Hatha-Yoga beschrieben: Die Harmonisierung der beiden Grundenergien unseres Körpers, der Sonnen- und Mondenergie sowie der Beruhigung der Gedanken im eigenen Geist.
Die Hatha-Yoga-Praxis besänftigt unsere widerstreitenden Gedanken.
Dass das auch mit Mühen verbunden sein kann, deutet die Übersetzung von “Hatha” an: Es bedeutet Anstrengung, Bemühen – im Streben nach einem selbstverantwortlichen und selbstbestimmten Leben, welches zu tiefer innerer Gelassenheit und letztlich zu innerem und äußerem Frieden führt.
Die Mittel um dieses Ziel zu erreichen sind Körperübungen: Dazu gehören Atemübungen / Pranayama, Entspannungsübungen, Meditationen, Körperstellungen / Asanas und andere.
Alles zusammen führt zu einer zunehmend bewussteren Körperwahrnehmung und Verständnis des eigenen Körpers, sodass im Außen immer stärkerer Einklang mit der Intuition und dem Gefühl im Inneren entsteht.
Je ausgeprägter diese Harmonie wird, desto weniger innere Unruhe entsteht, desto größer ist die Gelassenheit.
Da Körper und Psyche eng verbunden sind, sind die Körperübungen des Hatha-Yogas auch immer eine Arbeit am Geist.
Dies bestätigen inzwischen auch die modernen Neurowissenschaften, was bedeutet, dass der Hatha-Yoga mehr und mehr auch als Heilmethode (weiterlesen bei Yogatherapie) anerkannt wird.

In unseren Kursen kannst du den traditionellen, maskulinen und kraftvollen Hahta-Yoga (die Yang-Aspekte) erlernen und schon nach wenigen Praxiserfahrungen spüren, wie dein Körper an Vitalität gewinnt, sich Gedanken beruhigen und Gefühle harmonisieren.
Ebenso fließen Yin-Yoga (Yin-Aspekte) in unsere Praxis ein. Dies sind die ruhigen, tendenziell passiven Anteile, welche hauptsächlich im Sitzen oder Liegen praktiziert werden. Im Yin-Yoga geht es darum, in die Asanas hinein zu entspannen und den Atem frei fließen zu lassen, um zu innerer Ruhe zu kommen und unterschwellige Spannungen in den Organen, Muskelpartien und Faszien zu lösen.
So entsteht der notwendige Ausgleich zwischen kraftvoller, anspannender Hatha(Yang)-Praxis und entspannender, lösender Yin-Praxis. (Kräftigung und Mobilisierung zugleich)

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