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Kundalini-Yoga

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Alles ist Energie

Das Sanskrit-Wort Kundalini bedeute “die Aufgerollte” und symbolisiert die schlafende Schlange. Sie wiederum steht für die Energie in uns, welche erweckt werden soll, damit wir unsere Talente, Fähigkeiten und Spiritualität – all unsere verborgenen Kräfte – voll entfalten und leben, um letztlich zur Erleuchtung zu gelangen. Denn der normale Mensch kennt und nutzt nur einen kleinen Bruchteil seines Potenzials an Fähigkeiten. Jene Menschen, die ihre Kundalini-Energie erweckt haben und dadurch herausragen aus der breiten Masse, nennen wir Genie. Doch die Anlage zum Genie steckt in jedem von uns – wir nutzen sie nur nicht.
Im Kundalini-Yoga spielt deshalb Prana, die Lebensenergie, die Hauptrolle. Entsprechend gelten alle Gemütszustände nur als unterschiedliche Manifestation von Prana und können durch eine gezielte Steuerung der Energie beeinflusst werden. Der Kundalini-Yoga bietet dazu spezielle Techniken. Trotzdem ist der Kundalini-Yoga beileibe keine reine Methode, sondern er ist auf geistig-philosophischer Ebene eng mit den anderen Yoga-Wegen verwoben. Wenn du dich beispielsweise fragst: Wer bin ich? Woher komme ich? Was ist der Sinn des Lebens? … dann stellst du dir damit nicht nur die Grundfragen des Jnana-Yoga, es ist auch ein Zeichen, dass deine Kundalini-Energie bereits erwacht.
Natürlich ist es evolutionär auch so eingerichtet, dass unser Körper instinktiv eine große Menge Energie zur Verfügung stellen kann – im Kampf oder Flucht Prozess (siehe auch bei Bedeutung von Stress) – oder wenn jemand in der Nähe “FEUER” ruft – Egal was du grad gemacht hast, wie müde oder kraftlos du bist, in der Bedrohung, der realem Gefahr, bist du wie elektrisiert und jede Faser des Körpers ist sofort wach und bereit zu handeln. Denn das Gehirn erkennt lebensbedrohliche Gefahr und veranlasst den Körper, maximale Energie bereitzustellen, die sich in der Psyche als Angst oder auch Ärger/Wut äußert und zum Handeln zwingt. Diese uralte Mechanismus hat ganz entscheidend zum Überleben der Menschheit beigetragen.
Leider funktioniert dieser Mechanismus aber auch in ganz alltäglichen Situationen. Reale Lebensbedrohung ist (Gott sei dank) in unserer heutigen Umgebung ein selten auftretendes Phänomen. Somit kann es sein, dass wir die alten, lebensrettenden Prozesse unbewusst aktivieren, selbst wenn es mit nichten eine echte Bedrohung gibt, wenn trotz mehrmaliger Aufforderung das Kinderzimmer noch immer nicht aufgeräumt ist, wenn alle anderen Verkehrsteilnehmer idiotisch fahren, nur wir nicht, wenn die Waage schon wieder mehr anzeigt, wenn es an deiner Supermarktkasse am langsamsten geht …. hier finden sich schier unendlich Beispiele und wir alle kennen einige aus eigener Erfahrung.
Da der reale Kampf ums Überleben nicht notwendig ist, transformieren wir solche Energien in Ängste, Wut, Ärger, Sorge, Abgrenzung. Dies weist uns auf ein zu hohes und gleichzeitig unruhiges Energieniveau hin, welches mit passenden Kundalini-Übungen gesenkt und zur Harmonie gebracht werden kann.
Dagegen kann ein zu niedriges Energieniveau zu traurigen oder depressiven Gemütszuständen führen, aber auch zu Angst und Reizbarkeit. In diesen Fällen helfen Kundalini-Übungen zur Steigerung von Prana.
Wenn du weißt, wie du die unruhigen Energien in deinem Inneren steuern kannst, findest du schnell zur Gelassenheit zurück.
Hilfreiche Transformationen z.B. bei Wut, Traurigkeit oder Lampenfieber kannst du in unseren Kursen kennenlernen.

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