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Ein Kurs in Gelassenheit – Kapitel 3 – Selbstliebe

Ein Kurs in Gelassenheit Teil 2 – Selbstliebe – ist angelehnt an die Rede von Charlie Chaplin (16.04.1959) zu seinem 70. Geburtstag.

Ziel des Kurses ist das Erreichen einer deutlich höheren Selbstakzeptanz, welche es uns ermöglicht, die eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die eigenen Talente und Potentiale voll zu entfalten, mehr Lebensfreude zu entwickeln und diese an unsere Umgebung, an die Welt weiterzugeben.
Selbstliebe ermöglicht heitere Gelassenheit in fast jeder Lebenssituation.
Lernaufgabe ist es, mit seiner Lebensenergie, mit der eigenen Kraft umzugehen wie eine Schale, nicht wie ein Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt. Die Schale wartet, bis sie gefüllt ist.
Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter.
So zeigt der Kurs, nur aus der Fülle auszugießen und nicht zu versuchen, freigiebig zu sein und Opfer zu bringen. Zuerst anfüllen und dann ausgießen !!!
Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich schlecht mit dir selbst umgehst, wem bist du dann gut ??? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle. Wenn nicht, dann schone dich !!!
Bernhard von Clairvaux

LEKTION 1
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt man Vertrauen.

LEKTION 2
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man authentisch sein.

LEKTION 3
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man Reife.

LEKTION 4
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man Aufrichtigkeit.

LEKTION 5
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, von Menschen, von Dingen, von Rollen, von Konventionen und Ritualen, von allem, was mich immer wieder herunter zog, weg von mir selbst. Anfangs dachte ich, das sei gesunder Egoismus,
aber heute weiß ich, genau das sind Eigensinn und Selbstliebe.

LEKTION 6
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen. Und so habe ich mich weniger geirrt !
Heute habe erkannt, das nennt man Demut.

Lektion 7
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, in dem alles stattfindet und so lebe ich Tag für Tag
und nenne es Bewusstheit.

Lektion 8
Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein eigenes Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte aktivierte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.

LEKTION 9
Wir brauchen uns nicht vor Auseinandersetzungen, Konflikten oder Problemen mit uns selbst oder anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und daraus entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, das ist Leben.

LEKTION 10
Zusammenfassung und Wiederholung der Lektionen 1 bis 9
Entwicklung des eigenen, praktikablen Weges zu Eigensinn und Selbstliebe

Ein Kurs in Gelassenheit – Ziele und Nutzen –

Wann ist die Teilnahme am Kurs in Gelassenheit sinnvoll ?

Entweder einfach zur Vorbeugung von Erschöpfung, Burnout, Depression usw.,
oder spätestens, wenn mehrere der folgenden klassischen Stresssymptome bereits auftreten:

  • Konzentrationsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Leistungsabfall, deutlich reduzierte Belastbarkeit
  • schwindende Lebensfreude
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Magenverstimmungen, Magengeschwüre
  • häufige Übelkeit
  • Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Durchfall
  • Angespanntheit, leichte Irritierbarkeit
  • depressive Stimmungen, Ängstlichkeit
  • häufige Verärgerung, zunehmende Sorgen
  • Antriebslosigkeit, Energiemangel
  • Gefühl der Hoffnungslosigkeit und Machtlosigkeit
  • Mangel in Körpergefühl, Körperwahrnehmung
  • Übermäßiges Essen oder auslassen, vergessen von Mahlzeiten
  • häufige Infektionen, Erkältungen und Krankschreibungen
  • zunehmende Vergesslichkeit
  • Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen
  • erhöhter Konsum von Tabak, Medikamenten, Alkohol oder anderen Rauschmitteln

Ziele des Kurses:

  • Gelassenheit im Umgang mit allen Anforderungen des modernen Lebens
  • Absenken der Stress-Pegel – Multimodale Stressbewältigung
  • Schutz vor Stressfolgeerkrankungen
  • Stärkung der individuellen gesundheitsfördernden Potentiale

Nutzen des Kurses:

  • erhöhte Dopaminausschüttung mit der Wirkung eines angenehmeren Lebensgefühls
  • Erhalt oder Regeneration des Vertrauens in die eigene Lebenskraft
  • volle Entfaltung der eigenen Potentiale und Lebensfreude
  • gesteigerte Vitalität und Leistungsfähigkeit
  • starkes Immunsystem, erholsamer Schlaf, verbesserte Konzentrationsfähigkeit
  • weniger Arbeitsausfall und Krankschreibung
  • souveräner, sinnvoller Umgang mit Stressoren
  • Ausweitung der eigenen Lebensqualität ins soziale Umfeld, z.B. Familie, Freunden, Kollegen etc.
  • positive Wirkung durch Resonanz im Arbeitsumfeld,  z.B. durch freundliche Aktivierung von Team-Ressourcen oder Harmonisierung der Kommunikation, etc.
  • Der Gelassene nutzt seine Chancen besser als der Getriebene!

Unterschiede zum Coaching / Training

  • Förderung durch die AOK Plus
  • Ein Kurs in Gelassenheit dient nicht der Motivation (motivare = in Bewegung bringen) von noch mehr oder Neuem, denn das kann noch mehr oder neuen Stress auslösen.
  • Ein Kurs in Gelassenheit strebt nichts an, sondern aktiviert nur das, was bereits da ist, die eigenen Potentiale, Talente, Fähigkeiten und macht diese nutzbar.
  • Ein Kurs in Gelassenheit basiert auf yogischen und buddhistischen Lehren sowie auf modernen Methoden der lösungsorientierten Psychotherapie und Energiemedizin.
  • Ein Kurs in Gelassenheit betrachtet körperliche und geistig/emotionale Prozesse in ihren Wechselwirkungen.
  • Ein Kurs in Gelassenheit entwickelt Nachhaltigkeit

Ein Kurs in Gelassenheit – Kapitel 1 – Wege des Yoga

LEKTION 1   –   Ziele und Nutzen:

  • Bewusstwerdung von Stress und Reizüberflutung als eine stark zunehmende Ursache von Erschöpfung, Leistungsabfall, Selbstzweifeln, Konzentrationsstörungen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, schwindender Lebensfreude, Arbeitsausfall und Stressfolgeerkrankungen.
  • Definition + Funktion + Bedeutung von Stress
  • Betrachtung von Stress als Wirtschaftsfaktor
  • Gelassenheit als Weg, Stress auslösenden Situationen souverän zu begegnen
  • Gelassenheit versus Gleichgültigkeit
  • Gelassenheit als Weg, die persönlichen Potentiale und Talente voll zu entfalten
  • Gelassenheit als Weg zu Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, zu innerer Ruhe, Zufriedenheit und zu innerer Sicherheit

LEKTION 2+3   –   Warum sind wir so verschieden? Sich selbst und andere besser verstehen.

  • Woher kommt es, dass man von seinem Naturell her ziemlich anders ist als die meisten der Mitmenschen?
  • Warum sind es nur relativ wenige Menschen, mit denen man spontan die gleiche “Wellenlänge” hat?
  • Warum verhalten sich viele nicht so, wie wir uns das wünschen?
  • Das 123-Modell von Werner Winkler bietet überraschend einfache, aber trotzdem tiefschürfende Antworten und ist zugleich sehr alltagspraktikabel.
  • Wie du in kurzer Zeit dich selbst, deinen Partner, den Chef, Mitarbeiter oder Kollegen, die Eltern oder Geschwister, die Kinder oder auch Nachbarn und Freunde mit anderen Augen sehen und erheblich besser verstehen kannst.
  • Auswirkungen der Bewusstwerdung auf innere Ruhe
  • Mehr Gelassenheit im Umgang mit den Anderen und mit sich selbst !!!

LEKTION 4   –   Glaubenssätze, Konventionen, Rituale ….

  • Wie entstehen Glaubenssätze und Konditionierungen ?
  • endogene, exogene und autogene Faktoren der Persönlichkeit
  • Wie erschaffen wir unser Selbstbild, das EGO ?
  • Welche Funktion hat dieses Selbstbild ?
  • Wie können wir das Selbstbild beobachten, erkennen und verändern ?
  • In welchem Zusammenhang stehen Selbstbild und Gelassenheit ?

LEKTION 5   –   KarmaYoga

  • Die Gesetze des Karmas verstehen und dem Schicksal gegenüber gelassener sein
  • Schicksal als Chance und das Leben als Schule
  • Alles, was uns begegnet, ist eine Aufforderung zum wachsen.
  • Wissenschaftliche Betrachtung von Karma – Gesetz der Resonanz und Gesetz der Polarität
  • Die eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.
  • Erfahrungen machen, die eigenen Potentiale entfalten, lernen und wachsen, etwas bewirken in der Welt, Selbstverwirklichung und Transzendenz …
  • KarmaYoga als ein Weg zu Gelassenheit

LEKTION 6   –   JnanaYoga

  • Alles ist Bewusstsein
  • Bin ich Subjekt oder Objekt ?
  • Warum haften wir Dingen an ?
  • Wie entstehen Identifikationen mit anderen Menschen, mit Dingen oder Prozessen ?
  • Welche Wirkung haben Identifikationen und Anhaftungen ?
  • Bedeutung und Auswirkung von Rollenverhalten
  • Nimm dich selbst mal nicht so wichtig – über Humor und Lachen
  • Identifikation mit dem Selbstbild oder … Wer bin ich ?
  • Bin ich mein Körper? meine Gedanken und Gefühle? meine Talente und Fähigkeiten? Bin ich mein Selbstbild? Bin ich meine Rollen?
  • Anhaftungen erkennen und lösen als ein Weg zu mehr Gelassenheit und Freiheit

LEKTION 7 + 8   –   RajaYoga

  • Mein Ego und Ich
  • Der Königsweg zur Gelassenheit
  • Erkenne die inneren Anteile deiner Persönlichkeit
  • Die inneren Anteile geschickt nutzen anstatt sie abzulehnen
  • Wie wir die Kontrolle über unsere Gedanken erlangen
  • Es gibt keine Probleme, nur Wachstumsbereiche und Lösungen
  • Wie wir Alternativen eröffnen
  • Je mehr Möglichkeiten wir erkennen, desto freier und gelassener können wir sein
  • Der innere Dialog – Ambivalenzen und der Weg in der Mitte
  • Übungen im sinnvollen Umgang mit unseren inneren Anteilen
  • Wahrnehmungen bewusst transformieren
  • Mehr Gelassenheit – weniger Ärger, Wut, Angst und Sorgen
  • Wie unsere Gelassenheit auf die Umgebung wirkt

Zusammenfassung der Lektionen 1 bis 8

Ein Kurs in Gelassenheit – Kapitel 2 – Weg der Mitte

LEKTION 1   –   leidvolle Geisteszustände – im Buddhismus Kleshas genannt

  • Ursachen für innere Unruhe erkennen
  • Der Zustand des Begehrens, des Forderns, des HabenWollens …
  • Der Zustand der Ablehnung und des Widerstandes, des NichtHabenWollens …
  • Der Zustand der ICH-Bezogenheit
  • Der Zustand aus Angst, Zweifel und Sorgen
  • Wahrnehmung, Bewertung und Falsches Verstehen
  • Der Zustand der Trägheit

LEKTION 2 + 3   –   Hilfe bedarf der Bitte darum – Selbstliebe vs Aufopferung

  • Alle Dinge, die man gegen sein Gefühl und gegen sein inneres Wissen tut, anderen zuliebe, sind nicht gut und müssen früher oder später teuer bezahlt werden.   Hermann Hesse
  • Das Modell der Energieschale
  • Die Notwendigkeit des Eigensinns
  • Eigensinn versus Egoismus
  • ungebetene Hilfe, Rechthaberei, Einmischung und Selbstdarstellung
  • Vertrauen in die eigene Lebenskraft
  • Authentisch sein und reifen
  • Die Welt ist nicht da, um von uns verbessert zu werden. Auch wir sind nicht da, um verbessert zu werden. Wir sind da, um wir selbst zu sein, damit die Welt um unsere Einzigartigkeit, um unser Wesen reicher ist. Sei du selbst und die Welt ist reich und schön !!!
    Sei nicht du selbst, sei Feigling, sei Lügner, lauf der Herde nach und die Welt ist arm und traurig und scheint dir der Verbesserung bedürftig !!!

LEKTION 4   –   Fülle deine Tage mit Leben

  • Fülle deine Tage mit Leben und nicht das Leben mit Tagen
  • Was macht mir Freude ?
  • Wann und wobei fühle ich mich wahrhaftig und wohl ?
  • Mit wem bist du wirklich gern zusammen ?
  • An welchen Dingen kannst du dich erfreuen ?
  • Ist dein Besitz eher Lust oder Last ?
  • Verdienst du es glücklich zu sein, oder zweifelst du an deinem Selbstwert ?
  • Was bleibt, wenn du damit aufhörst, ständig deine Geschichte zu erzählen ?
  • Bedeutung und Wirkung von Lust und Genuss !!!
  • Wie wir ausreichend flexibel bleiben

LEKTION 5   –   Die “ja , aber” -Taktik

  • Von der Erkenntnis zum Entschluss
  • Wie sich innere Haltungen verändern
  • Übungen mit auftauchenden Widerständen
  • Achtsames Beobachten als Weg der Bewusstwerdung und Veränderung
  • Mein Körper als Freund und Partner

LEKTION 6 + 7  –   Meditationen, Atemtechnik, Achtsamkeit

  • Welche Meditation passt zu mir ?
  • Welche Wirkungen haben Meditationen ?
  • Wann und wofür benutze ich welche Atemtechnik ?
  • Achtsamkeit in den Alltag integrieren
  • Praktische Übungen

LEKTION 8   –   Eigensinn macht Spaß

  • Wiederholung und Zusammenfassung der Lektionen
  • Definition des eigenen, individuellen Weges zu innerer Ruhe und heiterer Gelassenheit
  • Die Entscheidung zur Bewusstwerdung
  • Vertrauen finden in die eigene Lebenskraft
  • Das Lösen von Ängsten, Konventionen und Selbstkonzepten, die uns einengen und begrenzen
  • Das Erkennen des wahrhaftigen Selbst
  • Das Eröffnen der vollen Potentiale, Ressourcen und Talente
  • Pure Lebensfreude durch das Loslassen der ICH-Illusion, die uns nur blockiert

Ein Kurs in Gelassenheit – Info zum Ablauf

Die allgemeine Beschreibung des Kurses in Gelassenheit findest du auf dieser WebSeite bei AKTUELLES !
Informationen zur Bedeutung von Stress und Stressfolgeerkrankungen findest du bei STRESS MACHT KRANK !

Ein Kurs in Gelassenheit  besteht aus 3 Kapiteln und insgesamt 26 Lektionen ( Kapitel 1 und 2 je 8 Lektionen und Kapitel 3 – Selbstliebe – 10 Lektionen )
Jedes Kapitel ist eine abgeschlossene Einheit, so dass man alle 3 Kapitel aufeinander aufbauend besuchen kann aber nicht notwendiger Weise muss.
In den Abendkursen im YogaZentrum gestalten wir den Ablauf so, dass Kapitel 1 und Kapitel 2 unmittelbar nacheinander stattfinden. Ein Kurs in Gelassenheit findet wöchentlich statt und jede Lektion umfasst 90 Minuten.

Für Unternehmen oder Institutionen sind individuell der gesamte Kurs, die Kapitel einzeln oder auch einzelne Lektionen zu buchen. Unter Umständen ist es dann notwendig, die Veranstaltungszeit auf 120 Minuten oder 2x 90 Minuten zu verlängern, damit jede Lektion eine abgeschlossene Einheit ist und nicht zwingend auf andere Lektionen aufbaut.
Veranstaltungsort kann unser YogaZentrum sein oder wir kommen zu euch ins Unternehmen bzw. Institution.

Ein Kurs in Gelassenheit  wird gefördert durch die AOK PLUS !!!

Ein Kurs in Gelassenheit Kapitel 3 – Selbstliebe – besteht aus 10 Lektionen, wobei ebenfalls eine Lektion 90 Minuten entspricht. Somit findet dieser Kurs in 10 aufeinander folgenden Wochen statt.
Hier ist es nicht möglich einzelne Lektionen zu belegen. Deshalb bieten wir eine Kompaktvariante als Tagesseminar bestehend aus 3 x 90 Minuten an.

 

 

 

 

 

Soll ich bleiben? Soll ich gehen?

Manchmal sollte man bleiben. Manchmal sollte man lieber gehen. 
Aber woran können wir das unterscheiden? Wie können wir uns sicher sein, das Richtige zu tun?
In unseren Workshops oder auch in Einzelgesprächen werden Sie genau das herausfinden.

Organisation:
– individuelle Terminvereinbarung per Mail oder Telefon
– Tages- und Wochenend-Workshops
– eine Woche “Urlaub” in der Welterbe-Region Wartburg-Hainich

Vielleicht gerät jedes Paar irgendwann in die Situation, in der die Beziehung in Frage gestellt wird und Kurskorrekturen notwendig erscheinen. Doch können wir eingefahrene Beziehungsmuster tatsächlich verändern?
Gibt es realistische Chancen, als Paar langfristig und immer wieder glücklich zu sein? Wahrscheinlich nicht, solange wir erwarten, dass uns der Andere glücklich macht und sich für uns ändert.
Doch sind wir bereit, unser Glück in die eigenen Hände zu nehmen, dann kann es gut gelingen.

Die Basis meiner Arbeit sind die buddhistische Philosophie, die Psychologie des Yoga sowie lösungsorientierte Psychotherapie.
Diese Verknüpfung traditioneller Sichtweisen und moderner Methoden kann uns sehr helfen, uns innerhalb einer Beziehung weiterzuentwickeln, Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und den wirklichen Ort des Glücks zu finden: uns selbst.

Eine wesentliche Empfehlung besteht darin, alles, was uns im Leben begegnet als Übungsfläche zu betrachten und zur Weiterentwicklung all unserer Fähigkeiten zu nutzen. Aus der gemeinsamen Betrachtung der Tradition und der Moderne wird es möglich, aus einem Schatz von alltags bezogenen Anregungen zu schöpfen, die es uns ermöglichen, glückliche Beziehungen voller Kraft, Inspiration und Liebe zu leben.

Um Dinge sowie Denk-und Verhaltensmuster, welche in Prozessen entstanden sind, zu verändern, braucht es wiederum einen Prozess sowie Motivation und Inspiration zu wirklicher Veränderung.
Inspiration können Sie in unseren Workshops erlangen, Motivation sollten Sie selbst entwickeln.
Sinnvoll ist es dabei, zunächst achtsam zu beobachten, woran genau wir eigentlich leiden und welches die Ursachen für leidvolle Zustände sind.
Irgendwie setzen wir in Sachen Glück immer wieder auf das falsche Pferd. Wir sehen das Glück darin, unser Leben annähernd perfekt zu gestalten, den richtigen Partner an der Seite zu haben, tolle Kinder großzuziehen, erfolgreich im Beruf zu sein, vielleicht ein Haus zu bauen, Anerkennung zu erfahren und allerlei Dinge anzuhäufen, die wir eigentlich nicht brauchen.
Sind wir unglücklich, machen wir reflexartig unsere Lebensumstände oder die Umgebung dafür verantwortlich. Wir sind der festen Überzeugung, wir bräuchten sie nur zu verändern, indem wir mehr Geld verdienen, unsere Kinder auf eine andere Schule schicken, zehn Kilo abnehmen, den Partner verändern, oder ….. und dann sind wir wieder glücklich. Doch diese Rechnung geht nicht auf, denn äußere Umstände, so widrig sie auch erscheinen, haben nur einen kleinen Anteil an unserem Glück oder Unglück.
Wir leben nun mal in einer Welt, in der sich alles permanent verändert, ob uns das gefällt oder nicht. Auch ein neuer Partner wird uns früher oder später enttäuschen, der Job irgendwann stressig oder langweilig, wir werden nicht nur wieder zunehmen sondern auch altern und unsere Kinder werden erwachsen und sie werden tun, was sie wollen.
Unser Glück, welches wir an vergänglichen Dingen festmachen, über die wir unser Selbst auch noch definieren, ist daher immer nur ein vorübergehender Zustand und schlägt ganz schnell wieder um in Schmerz und Leid. Zwar erfahren wir eine gewisse kurzfristige Erleichterung oder auch Zufriedenheit, wenn wir etwas im Außen verändern, doch es ist nie von Dauer.
Wir versuchen, uns die Dinge zurechtzulegen und dem Geschehen einen Schritt voraus zu sein, anstatt zu spüren, wie die Dinge wirklich sind.

Die buddhistische Psychologie wie auch der Raja-Yoga benennen unabhängig voneinander aber ganz konkret fünf geistige Hindernisse, die es uns sehr schwer machen, unser Leben und unsere Beziehungen in Glück und Leichtigkeit zu leben. Es sind die mentalen Tendenzen zu Ablehnung, Anhaftung, Ich-Bezogenheit, Zweifel und Angst, falsches Verstehen und innere Unruhe.
Sie zeigen sich beispielsweise daran, dass wir manchmal zweifeln, ob unser Partner wirklich unser Vertrauen verdient. Oder dass wir nicht bedingungslos “ja” zu ihm sagen wollen und voller Unruhe nach einem möglicherweise “besserem Kandidaten” Ausschau halten, anstatt uns aktiv um Konfliktlösung oder gemeinsame Aktivität zu bemühen, hängen wir träge am Fernseher, suchen verzweifelt Befriedigung am Smartphone oder geben dem Verlangen auf Abenteuer im Außen nach. Fordert unser Partner, dass wir unser Verhalten ändern oder zumindest offen und aufrichtig mit ihm darüber reden, reagieren wir meist mit Unmut und Widerstand.
Solange uns diese geistigen Hindernisse nicht bewusst sind, schaden wir uns zwangsläufig selbst und behindern jeden Entwicklungsprozess. Jedoch kann jedes dieser Hindernisse in eine treibende Kraft umgewandelt werden, vorausgesetzt, wir erkennen es in der jeweiligen Situation und sind uns dessen bewusst. Erst durch achtsames Beobachten und Bewusstwerdung können wir uns frei entscheiden. Denn nur, wenn wir bemerken, was in uns und um uns herum geschieht, haben wir überhaupt eine Chance zu wählen und uns von dem zu befreien, was uns schadet, unseren Geist und unseren Körper vergiftet, um das zu fördern, was uns gut tut und inspiriert.

Ablehnung – Widerstand – nicht Haben wollen
Anhaftung – Festhalten – Begehren – Haben wollen
Um so schnell wie möglich wieder in einen Glückszustand zurück zu gelangen, springen wir gern auf alles an, was uns angenehm erscheint, versuchen es zu bekommen und festzuhalten. Im Buddhismus und im Yoga spricht man dabei von Anhaftung.
Wenn jedoch etwas Schmerz oder Leid verspricht, dann tun wir alles dafür, um es uns möglichst vom Hals zu halten oder es aus unserem Leben zu verbannen. Hierbei spricht man von Ablehnung.
Doch die Wirklichkeit ist kein Wunschkonzert. Wir bekommen, was wir nicht haben wollen. Wir wollen, was wir nicht bekommen können und haben wir etwas, das uns wichtig erscheint, können wir es nicht dauerhaft festhalten. Das macht unser Glück zu einer ziemlich zerbrechlichen Angelegenheit. Immer wieder schwanken wir von einem Zustand in den anderen. Dies gilt für alle Lebensbereiche und somit natürlich auch für die Partnerschaft.
Da haben wir endlich die Frau oder den Mann fürs Leben gefunden, sind ganz hin und weg vor Glück, und schon machen wir uns Sorgen, schleichen sich Zweifel und Angst in unsere Gedanken, ob er oder sie auch bei und bleibt. Besitzansprüche, Verlustangst und Eifersucht können schnell auf den Plan treten. Damit sind Freude und Glück schon wieder dahin, wie auch unsere Gelassenheit und Leichtigkeit.
In dem Versuch, das Glück zu sichern, benehmen wir uns oft egoistisch und destruktiv. So lösen wir eine Kette von Aktion und Reaktion aus, verstricken uns in einem Knäuel aus Ursache und Wirkung, das uns in einem Kreislauf aus Leid und Schmerz gefangen hält. Vielleicht schreien wir herum, knallen Türen oder flüchten, doch wirklich besser geht es uns damit nicht. Stattdessen verhärten sich die Fronten immer mehr und wir erleben eine Flut schmerzhafter Gefühle wie Angst, Wut, Hass, Frustration oder Verzweiflung.
Paradoxerweise übt Leiden eine große Faszination aus. Viele haben eine Schwäche für Dramen und Thriller. Warum sonst kauen wir immer und immer wieder auf quälenden Ereignissen herum, die schon längst Vergangenheit sind? Anstatt uns zu freuen, dass schmerzhafte Erfahrungen vorbei sind und das Hier und Jetzt zu genießen, bleiben wir am vergangenen Leid kleben und vergiften damit selbst den Augenblick.
Unser häufigstes Begehren und die leidvollsten Anhaftungen sind wohl unsere Erwartungen oder Erwartungshaltungen, dass etwas “so” und nicht anders zu sein hat. Damit verbunden ist natürlich die Ablehnung dessen, was anders ist, als unsere Erwartung. Werden Erwartungen, z.B. vom Partner, nicht erfüllt, sind wir enttäuscht, frustriert, missgestimmt. Dabei waren es doch unsere eigenen Erwartungen. Warum nur suchen wir dann Schuld im Außen?
Wäre es nicht viel angenehmer, Wünsche zu haben, die in Erfüllung gehen können aber nicht müssen? Wäre es nicht sinnvoll, uns einfach anderen Dingen zuzuwenden, wenn etwas nicht in Erfüllung geht, anstatt ewig daran festzuhalten?

Ich-Bezogenheit – oder der Irrtum vom Ich und Du
Eine weitere Ursache, weshalb wir leiden, ist unsere Vorstellung von einem eigenständig existierenden Ich, unserem EGO.
Es tritt durch Ich-Bezogenheit in Erscheinung und blockiert die Quelle wahren Glücks, Liebe und Mitgefühl für uns selbst und andere.
Doch was ist an dieser Ich-Bezogenheit so verkehrt? Mit dem ICH oder EGO wird eine künstlich von uns erzeugte Vorstellung einer eigenständigen, losgelösten Existenz und Identität bezeichnet, an die wir uns klammern und die wir krampfhaft versuchen aufrechtzuerhalten und zu schützen. Natürlich sind wir jemand, doch wer wir in letzter Dimension wirklich sind, können wir mit unserer begrenzten Sicht auf die Wirklichkeit, mit den Möglichkeiten unseres rationalen Verstandes gar nicht erfassen.
Also haben wir mit der Zeit eine Idee von uns selbst erschaffen, eine Vorstellung von einer getrennt von den anderen existierenden Identität, sodass wir die Welt und ihre Wesen aufspalten in Ich und Du.
Damit machen wir es uns schwer bis unmöglich, anderen Wesen wirklich nah zu sein.
Ganz anders ist es, wenn wir im Gegensatz zum Egoismus unseren Eigensinn entdecken, welcher es uns ermöglicht, Freude zu erleben und selbst dafür zu sorgen, dass wir glücklich sind, denn nur dann können wir auch anderen behilflich sein, ihr Glück zu finden.
Wir definieren unser Ego, unsere scheinbar eigenständige Identität über den Beruf, Wertevorstellungen, den Partner, die Kinder, gesellschaftliches Ansehen, Status und Prestige, den Freundeskreis, Religionszugehörigkeit oder Tradition und Struktur. Und wir wenden viel Zeit, Geld und Energie auf, um all diese Faktoren, die vermeintlich unser Ich ausmachen, aufrechtzuerhalten.
Werden wir gefragt, wer wir sind, antworten die meisten mit ihrem Berufsstand, ich bin Steuerberater, bin Lehrer oder bin Anwalt.
Doch wer bleibt übrig, wenn wir den Job verlieren und aufhören, ständig unsere Geschichten zu erzählen???
Nehmen Sie doch einmal immer mehr der Faktoren weg, über die Sie sich definieren!!! Wer oder Was bleibt dann übrig???
Aus dem Irrglauben an ein inhärent existierendes ICH und dem permanenten Bestreben, dieses Trugbild aufrechtzuerhalten, resultieren all unsere Verstrickungen, Ängste, und Unsicherheiten und auch all unsere Schwierigkeiten im Außen, mit dem Partner, mit der Familie, mit Freunden oder Kollegen.
Wir streiten nur, weil wir uns in unseren Ansichten, Vorstellungen und Überzeugungen angegriffen fühlen und diese zu verteigen suchen. Dabei geht es eher selten um die Sache (obwohl wir das behaupten), sondern vielmehr um unser eigenes Ansehen. Denn wir kleben an unseren Meinungen, Ideen und Vorstellungen über uns selbst und die Wirklichkeit und fühlen uns in unserem Selbstbild angegriffen, sobald jemand daran rüttelt.
Dabei gibt es nur eine einzige wirklich falsche Sicht der Dinge. Nämlich den Glauben, meine Sicht sei die einzig richtige …..

Es geht also darum, die Anhaftung an unsere Ego-Natur zu erkennen und aufzulösen, um durch Eigensinn das wahre Selbst mit allen Talenten, Fähigkeiten und Ressourcen zu entwickeln. Keine Sorge! Sie als Person lösen sich nicht auf. Es lockert sich nur Ihr zwanghaftes Kleben an ihrem Selbstbild und an ihrem eigenen begrenzten Glück. Denn sobald wir zulassen, dass die Wirklichkeit mehr ist als das, was wir aus unserem Blickwinkel sehen können, und dass wir wesentlich mehr sind als unser Beruf, Partner, Mutter oder Vater, deutlich mehr als unser Besitz und die Anerkennung der Gemeinschaft, hört augenblicklich der Kampf um die Sicherung unseres Territoriums, um Absicherung der Existenz auf. Wir können andere Menschen so sein lassen, wie sie sind, weil wir uns nicht mehr bedroht, abgelehnt oder gering geschätzt fühlen. Dann können wir uns wundern, anstatt uns zu ärgern.
Wir nehmen uns selbst nicht mehr so wichtig und können uns ganz einfach anderen Menschen, Meinungen und Ideen zuwenden.
Erkennen wir unser Ego als Trugbild, können sich die Ego-Natur und die damit verbundenen Schwierigkeiten auflösen.
Die fünf geistigen Hindernisse machen diesen Prozess jedoch unmöglich. Es ist also sehr wichtig, sie in unserem Leben zu identifizieren, damit wir uns weiterentwickeln und unsere Selbsttäuschung auflösen können.
In der lösungsorientierten Psychotherapie, im Yoga und im Buddhismus geht es nicht darum, jemand anderer zu werden, damit man endlich glücklich sein kann. Es geht einzig darum, immer aufrichtiger, authentischer,echter zu werden, sich von künstlichen Fassaden und Oberflächlichkeiten zu befreien und so flexibel wie das Leben selbst zu bleiben. Und das ist Eigensinn!

Die Erfahrung lehrt, dass eine Partnerschaft ein ideales Übungsfeld ist, um sich im Eigensinn zu üben und konsequent weiterzuentwickeln, denn gerade in einer Paar-Beziehung kommen wir immer wieder an die Grenzen von Geduld, Mitgefühl und Liebe. Ein Gegenüber zu haben ist eine unschätzbare Hilfe, die Ego-Natur aufzuweichen und Eigensinn zu üben.
Unsere Umgebung und insbesondere Menschen, die uns nahe stehen, funktionieren wie ein Spiegel für alles, was wir aussenden.
Es wird nur reflektiert und kehrt direkt oder irgendwann zu uns zurück. So sind es genau die Dinge, welche wir am Anderen kritisieren, die uns auf unsere Ego-Natur hinweisen.

Viele Verstrickungen, welche sich im Laufe der Zeit gebildet haben, lassen gut lösen. Andere Knoten sind so fest, rauben uns erbarmungslos die Luft zum Atmen, dass wir sie herausschneiden müssen, um unseren eigen Weg finden zu können.

Unsere Workshops werden Ihnen helfen, achtsam zu beobachten, die aktuelle Situation als Aufgabe und Chance zur Weiterentwicklung wahrzunehmen und eine eigene weise Entscheidung zu treffen, deren Wesen darin besteht, dass Sie diese Entscheidung nicht anzweifeln oder relativieren. 

Wenn Sie zeitnah mehr Informationen benötigen, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail oder rufen Sie mich einfach an!

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