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Wie würde Buddha mit Stress umgehen?

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Es gibt Unangenehmes, es gibt anstrengende Phasen, es gibt Stress. Niemandem wird es gelingen, allen Hindernissen und Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Für Buddha besteht der Weg zur Überwindung von Stress im Blick nach innen.
Stress ist ein Indiz dafür, dass etwas nicht rund läuft, wir uns mit Dingen beschäftigen, die uns nicht gut tun und Dauerstress ist ein deutliches Warnsignal dafür, dass wir etwas Wesentliches in unserem Leben ändern sollten, wenn wir uns selbst und damit auch unserer Umgebung nicht schaden wollen. Betäuben wir den Stress mit Medikamenten, Genussmitteln oder Drogen entfliehen wir der Wirklichkeit. Jedoch wächst die Anspannung weiter und weiter, denn Stress fordert dazu auf, uns mit uns selbst und unseren wahren, ganz natürlichen Bedürfnissen zu beschäftigen. Anhaltender Stress ist ein WECKRUF: So geht es nicht weiter !!!
Buddha hat im Laufe seines Lebens erkannt, dass die Umgebung sowohl Wohlgefühl als auch Unangenehmes verstärken kann, aber nicht der eigentliche Grund, die Ursache dafür war, ob es ihm gut oder schlecht ging. So kam er auf die Idee, seine Gedanken einzuteilen, in jene welche ihm gut taten und in solche, die dazu führten, dass es ihm schlecht ging. Und er verstand, dass er seinen Gedanken nicht hilflos ausgeliefert war, denn sie ließen sich von ihm steuern.
Traurige Erinnerungen lösten Schmerz aus, bei freundlichen und erbauenden Gedanken empfand er Freude und kreisten die Gedanken um Sachliches, Neutrales, so blieb er ruhig und gelassen. Buddha entdeckte also, dass wir mit unseren Gedanken über unser Wohlbefinden selbst entscheiden.
Da wir niemals zwei oder mehrere Gedanken gleichzeitig haben können, liegt es nur an uns selbst, düstere Phantasien durch positiv aufgeladene Bilder zu ersetzen. Durch achtsame Übung können wir im Laufe der Zeit zum Meister unserer Gedanken werden.
Sehr hilfreich sind dabei Meditationen, um zur Ruhe zu kommen. Damit ändern sich die Sichtweise, Verhalten und Gefühle. Wir erreichen eine neue innere Haltung und reagieren natürlich auch souveräner auf Stressoren. Die innere Haltung findet Ausdruck in der äußeren Haltung (Körpersprache, Ausdruck, Charisma …) und dann wird es sehr wahrscheinlich, dass wir Schwierigkeiten und Probleme als das sehen, was sie sind : zu lösende Aufgaben und Aufforderungen zu innerem Wachstum!!! Achtsam und bewusst!!!

Wie du das konkret üben kannst, erfährst du in meinem Kurs in Gelassenheit.

Guido Vetter - Yoga Mühlhausen - Meditation Schnee
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